vimg 0021 wraki2020mami20am2023 01 201120009

Während Jahren meine treue Wegbegleiterin: die Rottweiler-Dame "Raika vom Schwarzen Riesen"




Geissbärgchörli-Jahresrückblick 2011

Von Ruedi Saner

Das Jahr 2011 stand für das Geissbärgchörli ganz im Zeichen der Jubiläen. So stand am 13. April der 10. Geburtstag und wenig später, nämlich am 22. April, die 10. Karfreitagswanderung auf dem Programm. Zum absoluten Höhepunkt geriet dann am 12. November in der Klosterkirche von Beinwil/SO das Jubiläums-Jodlerkonzert "10 Johr Geissbärgchörli". Ansonsten verlief das Chörlijahr 2011 eher in ruhigerem Rahmen.

Neujahrsbummel bei frühlingshaften Temperaturen

Die traditionelle Geissbärgchörli-Silvesterwanderung wurde diesmal aus Termingründen auf den 8. Januar verlegt und kurzum zum Neujahrsbummel umgetauft. Bei frühlingshaften 16 Grad und "kurzärmelig" ging’s diesmal ins Laufental, wo man sich in Zwingen traf und alsbald den Weg Richtung Kleinblauen unter die Füsse nahm. Der zwischenzeitliche Apéro wurde auch als kurze „Verschnaufpause“ genossen. Und weil die „St. Wendelins-Kapelle“ auf dem Hof „Kleinblauen“ praktisch am Weg zum unserem Tages Ziel lag, schaute man auch dort hinein, bevor man im heimeligen Restaurant „Blauen Reben“ ein währschaftes Fondue genoss und sich kulinarisch verwöhnen liess. Über einen Wald- und Höhenweg erreichte man später das Dorf Blauen, wo die Wanderer - selbstverständlich - bei Ruth Schmidlin im "Hingere Gärtli" landeten und mit einem feinen Dessert verwöhnt wurden. Ruth, ganz herzlichen Dank! Der Abstieg nach Zwingen gestaltete sich gegen Mitternacht etwas abenteuerlich, aber unfallfrei...Die Heimreise mit dem Postauto vom Laufental ins Thiersteinische dagegen verlief völlig reibungslos.

Wenige Tage später fuhren Guido und Ruedi Saner zu Ruth Schmidlin in den „Birtis“ und überreichten - garniert mit Schmützli links und Küssli rechts - ein kleines Dankeschön in der Form eines bunten Blumenstrausses!

Das Füür vo dr Sehnsucht

Am 19. Januar probten wir erstmals mit der MG Beinwil und deren Dirigenten Reto das für den Konzert- und Unterhaltungsabend geplante Stück „Das Füür vo dr Sehnsucht“. In einer späteren Probe rang man sch dazu durch, nicht mitzumachen - und zwar wegen der Erkrankung von Maja, unsere musikalischen Leiterin und Jodlerin. Ohne sie läuft eben gar nichts, und daher der weise Beschluss, nicht am Konzert mitzumachen!

Hans, "Happy Birthday"

Unser 1. Bass Hans Lack durfte am 3. März sein 60. Wiegenfest feiern. Auf den Hof "Käsel" nach Meltingen/SO geladen hatte unser Gründungsmitglied und seine Frau natürlich auch das Geissbärgchörli. Und so feiert man in privatem und gediegenem Rahmen - bei feinstem Herdöpfelsalat mit Schwienswürschtli und einem riesigen Dessertbuffet aus der Lack'schen Küche - bis in den Morgen hinein. Weil unsere "Chefin" Maja Probleme mit ihrer Stimme hatte, liess man, angeführt oder "angestachelt" von unseren beiden Jodlerkameraden und ehemaligen Dragonern Köbi Jeker und Sepp Berger einfach diverse Soldatenlieder ertönen, die besonders beim Geburtstagskind Hans riesigen Anklang fanden. Gejodelt wurde dennoch. Mit dem "Nachtbuebeliedli" von Jost Marty fand das Geburtstagsfest hoch über Meltingen seinen ganz harmonischen und urchige Ausklang....

Am damaligen Gründungsort das 10-Jährige gefeiert

Im Rahmen des 10-Jahre-Jubiläums - bei wunderschönem April-Wetter und Blick auf die Berner Alpen - feierten die Mitglieder des Geissbärgchörlis samt Anhang am 13. April auf dem Geissberg (Gemeinde Beinwil/SO) das 10-jährige Bestehen ihrer Jodlergruppe und verankerten als Erinnerung an die damalige Gründung eine Erinnerungs- bzw. Gedenktafel auf dem höchsten Punkt des Geissbergs (1'045 m ü. M.). Das Postkarten grosse Schildchen wurde vom 1. Tenor und Chörlimitglied Fridolin Lack konzipiert - ihm ganz herzlichen Dank dafür! Und weil es auf dem Geissberg in jeder Beziehung schön und angenehm war, verweilte man bei "Blauner Nusstorte" und feinem Kirschwasser aus dem Dorneckberg bis die Sonne hinter den blauen Jurabergen verschwand...Du sollst die Feste feiern, wie sie fallen. Der abschliessende Schlummertrunk im "Birtis" sowie die diversen Mitbringsel der Jodlerfrauen seien an dieser Stelle herzlich verdankt!

Am 13. April 2001 (Karfreitag) befanden sich eine Gruppe von Wanderer und Jodlern auf dem Weg vom Passwang zum Vogelberg. Via "Grauboden" erreichte man später der "Ulmethöchi" und den "Geissberg". Nach kurzem Abwegen entschlossen sich die sechs Männer und eine Frau dazu, ein Jodlerchörli zu gründen. Man reichte sich die Hand und taufte am Lagerfeuer das Jodlerchörli auf den Namen "Geissbärgchörli". Unterdessen sind zehn Jahre vergangen - der damalige Täufling ist flügge geworden, hat sich landauf, landab als gern gehörte Jodlerformation etabliert.

10. Karfreitagswanderung des Geissbärgchörlis im solothurnischen Dorneckberg

22. April 2011. Die 10. Karfreitagswanderung - auch ein kleines Jubiläum - des Geissbärgchörlis war von einer hervorragenden Organisation der Familie Berger aus Gempen, tollen Wetterbedingungen und sprichwörtlicher Kameradschaft geprägt. Der Karfreitag begann für die "Karfreitagswanderer" in Gempen mit einem reichhaltigen Apéro, zu dem Trudy und Sepp Berger geladen hatten.

Frisch gestärkt bewegte sich der Tross wenig später samt der jüngste Teilnehmerin Vivien dem bekannten Gempenturm entgegen, wo sich uns, einmal samt Kinderwagen oben angelangt, eine wunderbare Aussicht auf das Birstal bot und Sepp Berger in gewohnt gekonnter Manier die interessanten Details dazu lieferte.

Durch gepflegte Wälder und über hervorragend angelegte Wanderwege erreichte man um die Mittagszeit das Tagesziel - das Forsthaus Forstrevier Dorneckberg. Dort war bereits alles für einen gemütlichen Nachmittag an der Feuerstelle hergerichtet, genügend Tranksame, auch Fisch und gar ein Kuchenbuffet vorhanden. Leider verstrich auch dieser 22. April nur viel zu schnell. In Erinnerung bleibt ein tolles Beisammensein, das sein Ende mit der Heimkehr - vorbei an jetzt herrlich blühenden Apfelbäumen - zu einem letzten Schlummertrunk beim Ausgangsort fand.

Ein grosses "Dankeschön" an die Bergers und Dani & Co für die professionelle Vorbereitung, sowie an Esther Lack, die einmal mehr mit ihrem Örgeli für die musikalische Abwechslung besorgt war!

Maibummeli

Am 13. Mai fand unser verkürzter Maibummel statt. Als Gastgeberin anerbot sich – weil wegen der grossen Trockenheit im Wald nicht gefeuert werden dufte und der Zielort ohnehin bereits besetz war – unsere Jodlerin Maja bei sich in der Mühlematt an. Bald einmal war es Mitternacht und Zeit, in die warme Bauernstube zu wechseln und dort mit „Kafi Luz“ auf unserem 1. Tenor Fridolin Lack, der seinen 58. feierte, anzustossen.

Maja, herzlichen Dank für das Gastrecht, das das Geissbärgchörli bis weit nach Mitternacht bei Amports geniessen durfte!

"E gschänkte Tag" - bei sagenhaften 32 Grad - zum 70. Geburtstag

Am 21. August (man liess der grossen Hitze wegen die Tracht für einmal im Kleiderschrank und machte cool auf leger) überraschten wir am Schartenmattweg im solothurnischen Gempen Frau Trudy Berger-Stampfli - die bei bester Gesundheit und im Beisein ihrer Lieben, vieler Bekannten und Freunde ihren 70. Geburtstag feierte - mit einem Geburtstagsständchen und gratulierten mit Adolf Stählis "E gschänkte Tag" der Jubilarin zum Wiegenfest. Selbstverständlich liess das Geissbärgchörli unter den schützenden Sonnenschirmen in Bergers Garten noch weitere Lieder folgen und erfreute bei schweisstreibenden 32 Grad im Schatten mit dem "Tubaksack" oder etwa "Säg Fraueli..." etc. Trudys Geburtstagsgesellschaft.

An dieser Stelle seien die feinen Grilladen (die Pouletschänkeli haben es dem Schreiberling besonders angetan...), Salate, erfrischenden ;-) Getränke und leckeren Desserts, die gereicht wurden, herzlich verdankt!!! Trudy, nochmals beste Gesundheit!

Erntedank-Gottesdienst

Es gibt vieles, für das der Mensch Gott dankbar sein kann. Der Erntedanktag - seine Geschichte beginnt ja bereits in der vorchristlichen Zeit - ist ein guter Anlass, dies zu erkennen und damit Zufriedenheit zu erfahren. Dazu lud der Landwirtschaftlichen Bezirksverein Thierstein am 25. September alle Interessierten herzlich ein.

Während Pfarrer Jäggi den Gottesdienst zelebrierte und Bruder Christoph auf charmante und ganz originelle Art und Weise seine Predigt hielt, sich mit dem Volk unterhielt, begleitete und umrahmte das Geissbärgchörli in der Beinwiler Klosterkirche, die sich herbstlich und herrlich geschmückt den Kirchengängern präsentierte, den Erntedankgottesdienst der Landwirte mit träfen Jodelliedern, wie beispielsweise "A me schöne Morge", "Herrgott, mir stöhnd vor Dir", "B'hüet üs Gott der Chüejerschtand", "s'Chilchli", "Heb Vertruiwe", "Andachtsjodel", "Mit Dim Säge" etc.

Nach dem Gottesdienst offerierte der Bezirksverein einen feinen Apéro, während die Beibler nebenan emsig für ihren Klosterkäse warben und viel davon auch verkauften. Der Präsident des Bezirksverein, Urban Christ aus Erschwil, bedankte sich bei allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben und fand auch lobende Worte für das Geissbärgchörli, das seinerseits auch noch einige Lieder zum Besten gab. Einer schöner Tradition folgend, traf man sich im Anschluss an den Erntedank bei einem Landwirt zum Mittagessen - diesmal bei Paul und Verena Bader im "Vorder-Birtis".

Segnung im Grünholz ob Welschenrohr

Am 15. Oktober umrahmten wir im Grünholz ob dem solothurnischen Welschenrohr die Segnung des kleinen Malo. Wir sangen Lieder aus der Jodlermesse und gaben auch einige ganz normale Jodellieder zum Besten. Dem kleinen Malo wünschen wir in seinem Erdendasein viel Sonnenschein!

Auch ein misslungener "Wyberhacken" gehörte dazu

„Wozu denn hetzen, warum eilen,

schöner ist es zu verweilen,

und vor allem daran denken, sich

ein Päckchen Zeit zu schenken.“

Ganz diesem Spruch folgend, gestalteten wir am 16. Oktober unsere Herbstwanderung zum Hof „Hinter-Birtis“ im solothurnischen Beinwil. Während eine kleinere Gruppe via dem Nunningerberg das Tagesziel erreichte, wählte der Grossteil die einfachere Variante. Und bald herrschte rund um die Feuerstelle Hochbetrieb. Die einen suchten und sich ihr Plätzchen an Köbis rundem Tisch, andere wiederum bevorzugten ein sonniges Liegeplätzchen am Waldrand beim neuen Rastplatz.

Ruth Schmidlin dürfte an diesem Tag früh aufgestanden sein, denn ihre Kürbissuppe mundete herrlich und verlangte bei manchem Nachschub. Mehr und mehr kam beste Stimmung auf! Diese zog sich bei Bräteln, frohem Jodelgesang, Milchpreis, Abstimmungsparolen etc. bis weit in den Nachmittag hinein. Dieser endete mit einem "Wyberhacken", der unserer Jodlerin Maja gründlich missriet und von ihrem Angetrauten mit einem glatten Zähni gekonntert wurde...

Doch damit nicht genug, denn zum Abschluss der bestens gelungenen Herbstwanderung 2011 war der ganze Tross einmal mehr zu unseren Freunden Köbi und Ruth in den Hinter-Birtis geladen. Den beiden und den Jodlerfrauen allgemein für das feine Selbstgebackene ein riesiges grosses Dankeschön

Jodlerkonzert "10 Johr Geissbärgchörli"

Mit einem eindrücklichen Konzert feierte das am 13. April 2001 gegründete Geissbärgchörli Beinwil am 12. November 2011 in der Klosterkirche Beinwil/SO sein 10-jähriges Bestehen. Die Jubilarin wurde vom Jodlerklub Arlesheim, dem Jodelduett Heidi Blum - Josef Meyer (Begleit Hanspeter Rickli), der Jodlerfamilie Mutzner aus dem bernischen Emmenmatt sowie von der Solojodlerin Maja Amport und ihren Kindern (Begleit Samuel Jeker) unterstützt. Die Gesangsvorträge wurden vom einheimischen Ensemble der Musikgesellschaft Beinwil aufgelockert, das unter der bewährten Leitung von Reto Jeger den sehr festlichen - und auch bestens zum ganzen Jodlerkonzert passenden - Rahmen zum 10. Geburtstag lieferte. Die beiden Moderatoren Susana Mateos Wick und Josef Berger vom Geissbärgchörli hatten ihre Hausaufgaben gemacht, führten gemeinsam und wie einst Beni Turnheer durch den volkstümlichen Event. Ganz "härzlichä Dank" den beiden!

 

Geissbärgchörli, heute ist Dein ganz besonderer Tag, wozu wir Dir viel Lebensfreude und für die Zukunft viel Sonnenschein wünschen!!!

Die herrliche Kulisse in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche in Beinwil/SO gab dem Anlass einen sehr speziellen Rahmen. Jedenfalls boten die grossartigen Formationen, Jodlerinnen, Jodler und Beibler Musikanten dem vorwiegend fachkundigen Publikum, das sich beileibe nicht nur aus der Talschaft rekrutierte, in der Klosterkirche während zwei Stunden - ohne zu überteiben - beste Jodlerkost. "Die zahlreichen Zugaben sind der Beweis für einen in jeder Beziehung gelungenen, abwechslungsreichen Anlass", liess sich denn auch ein Weithergereister aus dem Berner Oberland vernehmen und windete damit dem organisierenden Geissbärgchörli ein spezielles Kränzchen.

Mit Dankesworten, kleinen Ehrungen (jedes Chörli-Mitglied erhielt eine Flasche Wein mit spezieller Etikette und Ruedi Saner für seine Arbeit eine ganz besondere Widmung) und mit den beiden Gesamtchorvorträgen "We d'Schwälbeli i Süde zieh" und "E gschänkte Tag" (beide von Adolf Stähli), angesagt vom Beinwiler Gemeindeammann Remo Ankli und dirigiert von Heidi Blum aus Riehen, endete das Jodlerkonzert "10 Johr Geissbärgchörli" auf hohem Niveau.

An dieser Stelle gilt unser grosses „Dankeschön“ den Gemeinden Beinwil und Bretzwil, der Kirchgemeinde Beinwil und insbesondere der Ökum. Gemeinschaft Beinwil mit Bruder Christoph. Unser Dank gilt vor allem aber auch den Sponsoren und Spendern sowie natürlich unseren vielen Helferinnen und Helfern für die grosse Unterstützung und dem „Geissbärgchörli“ entgegengebrachte Sympathie! Ein "Vergelt's Gott" auch dem Wochenblatt, das seinen Reporter Roland Bürki vor Ort hatte. Nicht vergessen sei "unser" Fotograf Dani Altermatt, der für das Bildmaterial besorgt war und dessen Fotos bald in unserer Bildergalerie zu bestaunen sein werden. Nicht minder grossen Dank unserem "Filmer" und Kulturschaffenden Willy Buser aus Rünenberg, der uns um die Weihnachtszeit herum das Ergebnis seiner Arbeit liefern wird. Passend zum Anlass der Blumenschmuck. Bethli Christ, härzlichä Dank! Und zu guter Letzt sei auch unserem 1. Bass Guido Saner gedankt, der für den Apéro - vor und nach dem Konzert - verantwortlich zeichnete!

Ehre, wem Ehre gebührt

Am 19. November wurde einem unserer Mitglieder ganz besondere Ehre zuteil. Der Jodlerklub Echo vom Ramstein Bretzwil ehrte Gottfried Amport für dessen 28-jährige Präsidentschaft und ernannte ihn anlässlich der Jodler-Weihnacht, zum Ehrenpräsidenten. Das Geissbärgchörli gratuliert seinem 1. Bass Gottfried herzlich.

Örgeliobe in der Mühle

Am 25. November führte das Schwyzerörgeli-Trio „Häxeschuss“ seinen traditionellen Örgeliobe im Restaurant Zur alten Mühle in Bärschwil durch. Leider fanden den Weg dorthin nicht viele Gäste, obwohl für einen gemütlichen Abend alles vorbereitet war. Dennoch – unsere zum Besten gegebenen Lieder fanden Anklang, was uns ermunterte, die eine oder andere Zugabe nachzuschieben.

Weihnachtsfeier auf dem Meltingerberg

Den Jahreabschluss vollzog das Geissbärgchörli am 17. Dezember im heimeligen Bergrestaurant "Meltingerberg (Gemeinde Meltingen/SO), wo ein ganz feines Nachtessen genossen werden durfte und der St. Nikolaus auch Gutes zu berichten wusste und für alle etwas bei sich hatte.

Vieles hat sich verändert im 2011. Aber eines nicht: Das Leben macht einfach mehr Freude, wenn wir mit Freunden und Bekannten verbunden bleiben!

In diesem Sinne dankt das Geissbärgchörli allen, die für das Chörli gearbeitet und ihm wohlgesinnt waren!

**************

Geissbärgchörli-Jahresrückblick 2010

Von Ruedi Saner

Wenn ich unser bald zehnjähriges Geissbärgchörli nehme und das Jahr 2010 Revue passieren lasse, darf dies auf ein geradezu sehr positives Vereinsjahr - mit über 20 gelungenen Auftritten, die uns innere Sicherheit und Selbstvertrauen vermittelten - hinweisen und getrost in die Zukunft blicken. Das bringt mich zu folgendem Schluss: Ohne Leistung und persönlichen Einsatz jedes einzelnen Mitgliedes wäre ein derart schönes und gelungenes Jahr kaum möglich gewesen! Ein besonderes "Dankeschön" geht an die Gemeinden Bretzwil und Beinwil/SO sowie an die Kirchgemeinde Beinwil, durfte doch das Geissbärgchörli auch 2010 deren Räumlichkeiten in Anspruch nehmen. Merci!

Winterliche Silvesterwanderung

Mit der Silvesterwanderung - in der Regel bildet sie den Jahresabschluss - starteten wir am „Bärzelistag“ (2. Januar 2010) ins neue Jahr, bzw. wir beendeten mit der Wanderung auf den Meltingerberg das alte Jahr. Wie dem auch sei! Die leicht winterlichen Bedingungen, mit blauem Himmel und Minusgraden, waren geradezu hervorragend und ein metreologisches Geschenk überdies. Dennoch - warme Bekleidung war ganz und gar von Vorteil, ein Schluck aus dem Flachmann mehr als willkommen. Und so erreichte man nach guten zwei Sunden und auf geplanten Umwegen das Bergrestaurant „Meltingerberg“ (825 m). Nach einem vorzüglichen Nachtessen, zubereitet vom Wirt Hans Borer persönlich, verabschiedete man sich alsbald wieder in die knackig kalte Winternacht hinaus, dem Talboden zu. An dieser Stelle ein Dank an die edlen Spender Franz und Hans!

Wildsauschmaus bei unseren Freunden im Hinter-Birtis

Am 5. März verlegten wir die angesagte Gesangsprobe kurzfristig und noch so gerne zu unserem Jodlerkameraden Jakob Jeker nach Beinwil auf den Hof „Hinter-Birtis“. Auf dem Speisezettel stand nämlich Wild, dem man einfach nicht widerstehen konnte. Ruth hatte alles für einen (sehr) feinen Schmaus vorbereitet und buchstäblich an alles gedacht. Und so kam es eben, dass man sich die „Bäuche voll schlug“ und auch das abschliessende Tiramisu von Maja nicht stehen lassen konnte... Es versteht sich von selbst, dass man noch das eine oder andere Lied zum Besten gab und nach abschiessenden Dankesworten den Heimweg antrat. Unser Dank geht an dieser Stelle an Ruth Schmidlin, Jakob und Robert, die ein sehr aufmerksames Gastgeber-Team waren. Herzlichen Dank.

Happy Birthday, Annemarie Lack

Am 21. März war das Geissbärgchörli ins Restaurant „Traub“ in Büsserach geladen, wo Annemarie Lack - die Frau unserer 1. Bassstimme, Hans - mit ihrer Familie, Freunden und Bekannten ihren 60. Geburtstag feierte. Mit unseren Liedern trugen wir sicher etwas zur guten Stimmung in der „Traube“ bei, während sich Ruth und Esther vom SQ „Häxeschuss“ Erwin Lack als Bassist schnappten und so für den musikalischen Rahmen sorgten. Genau vor 10 Jahren, bei Annemaries 50., hatte das Geissbärgchörli im Nunninger Schützenhaus seinen allerersten Auftritt.

Gute Stimmung in der „Mühle“


Im heimeligen Restaurant „zur alten Mühle“ in Bärschwil/SO, wo sich zahlreiche Gäste und Volksmusik-Liebhaber eingefunden hatten, ging am 26. März der Örgeliobe über die Bühne. Organisiert wird dieser beliebte Anlass auf dem Bärschwiler Wiler jeweils von der Wirtin sowie vom SQ „Häxeschuss“ aus Bärschwil. Und so trafen sich auch diesmal gute Formation und Solisten zum gemeinsamen Musizieren in der „Mühle ein. Mit seinen Liedern trug das Geissbärgchörli mit zur guten Stimmung bei.

Karfreitagswanderung auf den Nunningerberg

Die traditionelle Karfreitagswanderung fand am 2. April auf den Nunningerberg statt. In der Regel wanderte ja das Geissbärgchörli jeweils - und das schon seit vielen Jahren - auf den Geissberg. Dort, hoch über dem Lüsseltal und der Gemeinde Beinwil/SO, wurde das Chörli vor neun Jahren gegründet. Da aber am 1. April, ohne Scherz, noch zehn Zentimeter Nass-Schnee lag, entschloss man sich zeitig für die etwas einfachere Variante und tat damit nicht nur den Kindern einen Gefallen. Jedenfalls verbrachte man dort, wo der Weg zum Stierenberg und dem Passwang abzweigt, einen geselligen Karfreitagnachmittag. Und so fand man gegen Abend via St. Fridli wieder zurück zum Ausgangsort, dem Hinter-Birtis. Allen, die zum guten Gelingen der 9. Karfreitagswanderung beigetragen haben, ein grosses Dankeschön!

Am Jodler-Obe

Am 9. April fuhr das Geissbärgchörli gemeinsam nach Koppigen, um den dortigen Jodler-Obe der „Bärgbrünneler“ in der Gartenbauschule Oeschberg, Koppigen/BE zu besuchen. Zahlreichen Liedervorträgen liess der Organisator den Zweiakter „Zwee herti Nüss“ folgen. Die mitternächtliche Heimfahrt via dem Bernbiet und dem Passwang gestaltete sich, wie schon die Hinfahrt, reibungslos.

Happy Birthday, Ernst

Nach der Gesangsprobe vom 14. April in der Klosterkirche Beinwil dislozierten wir kurzerhand in den anliegenden Klosterhof, wo Ernst Horisberger seinen 72. feierte und eben im Begriff war, sein Bett aufzusuchen. Doch unser überraschendes Ständchen im Keller schaffte beim Jubilaren und Jodlerfreund Ernst Wunder und vertrieb die Müdigkeit aus dessen Knochen. In der heimeligen Stube wurde noch lange weiter gesungen. Herzlichen Dank für die gereichte Tranksame und die grosszügige Fleischplatte!

Happy Birthday, Hansjörg Spaar

Am 18. April viel dem Geissbärgchörli im Restaurant Rössli in Erschwil die grosse Ehre zu, mit seinen Liedern ein bisschen mit zum guten Gelingen des 70. Geburtstags von Hansjörg Spaar aus Meltingen beizutragen und den geladenen Gästen des Jubilaren Freude zu machen. Das Geissbärgchörli bedankt sich an dieser Stelle nochmals bei Hansjörg und Bethli Spaar sowie deren Familie für die Einladung und die grosszügige Bewirtung. Nochmals beste Gesundheit und vill Läbesfreud!

Neues Mitglied

Das Geissbärgchörli erhielt Zuwachs, den man schon lange gesucht hat. Am 28. April wurde mit tosendem Applaus Sepp Berger, aus dem solothurnischen Gempen als neuntes Mitglied ins Chörli aufgenommen. Seine allererste Gesangsprob absolvierte der Dorneckberger im Januar 2010. Sepp fühlt sich im 2. Bass daheim und ergänzt sich mit Ruedi Saner bestens.

Ständchen für die Grenzwanderer mit Taufe

Der Historische Verein Beinwil/SO hat sich zum Ziel gesetzt, die Gemeindegrenze Beinwils in zwei Etappen abzuwandern. Bei eher garstigen Wetterbedingungen stand daher am 2. Mai die Nordgrenze der Gemeinde am Passwang auf dem Programm. Und weil der Geissberg, wo das Geissbärgchörli am 13. April 2001 gegründet wurde, ebenfalls einer jener Punkte war, die es an diesem regnerischen Tag über Stock und Stein via dem „Hinter-Birtis“ zu „überwinden“ galt, überraschte unser Geissbärgchörli die rund 40 Grenzwanderer am Ort seiner Gründung mit einem farbigen Liedersträusschen. Wie sagte doch Mitorganisator Markus Christ: "Auf dem Berg tönt es am schönsten...!" Dem gilt es nichts hinzuzufügen, denn wir vom Geissbärgchörli haben es gerne und mit viel Freude gemacht! Anschliessend liess man den Tag am Lagerfeuer mit Bräteln und der "Taufe" des neuen Chörlimitglieds Sepp Berger ausklingen, während die Wanderer im Nebel verschwanden und etwas durchnässt den Talboden ansteuerten. Dass das Geissbärgchörli zum Schluss noch im "Birtis" landete und von Richard und Röbi, deren Sangeslust herzzerreissend war, mit litauischer Vol(l)klore berieselt wurde, versteht sich von selbst!

Majas Premiere am Jodlerfest in Laufen mit der Höchstnote bewertet!

Auftrittszeiten 28. Nordwestschweizer Jodlerfest Laufen
53853 - Amport - Jeker Maya, Bretzwil
Vortrag Kat. Name / Vorname / Ort Periode Zeit Lokal-Platz / Vorbereitung
1247 JEF Amport - Jeker Maya, Bretzwil
Jeker Samuel, Beinwil
FrA 21:21 B
Christ. Kath. Kirche
Primarschulhaus Baselstrasse

Maja Amport-Jeker
adventskonzert200009

Vom 11. bis am 13. Juni fand in Laufen BL das 28. Nordwestschweizer Jodlerfest statt. Dabei stand auch unsere musikalische Leiterin Maja Amport-Jeker - begleitet von ihrem Bruder Samuel Jeker - im Einsatz. Mit Franz Stadelmanns Jodellied „Mi Ätti und mis Müetti“ überzeugte sie die Juroren in der St. Katharinenkirche dermassen, dass diese für den Vortrag unsere musikalische Leiterin, die erstmals als Solojodlerin an einem Jodlerfeste teilnahm, die Höchstnote 1 zogen. Gratulation!!!

Im Anschluss an die Gesangsprobe vom 18. Juli ehrte das Geissbärgchörli in Bretzwil seine musikalische Leiterin für die am Jodlerfest erbrachte Leistung (Höchstnote) bei einem Apéro, das von Sylvia Saner ganz überraschend vorbereitet worden war und natürlich reissenden Absatz fand, gute Stimmung erzeugte. Jedenfalls trug die Geehrt ihr wunderbares Wettlied "Mi Ätti und mis Müetti" nochmals vor - noch einfühlsamer und ganz im Sinne seines Komponisten Franz Stadelmann!

Gottesdienst mit Taufe auf dem Tschoppenhof

Der himmlische Platz des Friedens liegt auf dem Tschoppenhof, oben beim „Stern“ auf Whylhaulen. Man schwebt weit über dem Talboden, der Blick schweift in die Ferne und sofort wird alles eine Spur gelassener. Und dort hätte am Sonntag, 20. Juni ein Feldgottesdienst stattfinden sollen. Doch der Wettergott meinte es anders: Regen, Wind und Hudelwetter herrschten vor. Und so entschieden sich die Verantwortlichen, den Gottesdienst im Gemeindehaus abzuhalten.
Zum Gottesdienst gehört die Taufe von Yannik Mory. Das "Geissbärgchörli" und das Brassensemble „Les müssisiäng des coeurs“ mit Claude Plattner sorgten für die musikalische und gesangliche Umrahmung, während Pfarrer Hanspeter Schürch die Liturgie gestaltete.
Im Anschluss an den Gottesdienst versorgte Christian Koller und sein Team die Gottesdienstbesucherinnen und Besucher mit Speis und Trank währen wir vom Geissbärgchörli noch einige Lieder zum Besten gaben.

Auf dem Bauernhof beim Lions Club Basel

Am 21. Juni fand sich das Geissbärgchörli auf dem St. Margrethenhof in Binningen ein, wo der Basler Lions Club eine Veranstaltung hatte. Zusammen mit der Alphorngruppe „Onoldswil“ vom Tschoppenhof umrahmten wir im Hof auf St. Margrethen Apéro und gaben auch beim Tafeln einige Lieder zum Besten.

„Dr Amme“ machte den Doktor…

…titelte das Wochenblatt am 1. Juli 2010 in seiner Ausgabe. Die Rede ist vom Beibler Gemeindepräsidenten Dr. Remo Ankli, der sich den Doktortitel mit seiner tiefgründigen Dissertation über freisinnige Katholiken während des Kulturkampfes um 1870 im Schwarzbubenland mehr als verdient hat! Gefeiert und der Angelegenheit Rechnung getragen wurde daher anlàsslich der Rechnungs-Gemeindeversammlung vom 28. Juni, wobei wir vom Geissbärgchörli den Apéro gesanglich umrahmten und versuchten, den neuen Doktor der Theologie mit unseren Liedern von der trockenen Wissenschaft in Gefilde der „Chiltbuebe“ wegzulocken.

Hinger-Huus-Chilbi

Zusammen mit dem Schwyzerörgeli-Trio Zmoos bestritten bzw. umrahmten wir am 3. Juli am Scheltenpass die „Hinger-Huus-Chilbi. Mit rund 50 Einwohnern zählt Schelten zu den kleinsten Gemeinden des Berner Juras.

Emil Weber, herzliche Gratulation zu 70. Geburtstag

Am 15. Juli tauchte das Geissbärgchörli überraschend in Röschenz auf, wo Emil Weber mit seiner Familie und vielen Freunden den 70. feierte. Mit unseren Liedern trugen wir mit zur guten Stimmung bei und erfreuten ganz besonders den Jubilierenden, dem an dieser Stele nochmals alles Gute gewünscht sei! Herzlichen Dank für die aufmerksame Bewirtung!
Sandra, Happy Birthday
Am 17. Juli überraschten wir an der Passwangstrasse in Erschwil Sandra Peter, die mit ihrer Familie, Freunden und Bekannten ihr 40. Wiegenfest feierte. Für die Überraschung war Sandras Vater Bruno besorgt, der - selbst ein Jodler - sich für das Geissbärgchörli und damit für das Volkstümliche entschieden hatte. Und nimmt man den Applaus der Feiernden als Maßstab, so hat Bruno den Nagel auf den Kopf getroffen und insbesondere seiner Tochter Sandra eine grosse Freude gemacht. Bruno, herzlichen Dank nochmals für die Einladung! Ebenfalls ein Dankeschön an Sandra und Fredi!

1.- August-Feier im Blindenheim

Ab nach Basel! So lautete die Devise für das Geissbärgchörli am 1. August - dem 719. Geburtstag unseres Landes. Im Blindenheim Basel - wo wir von der Leiterin des Wohnheims, Frau Antoinette Burkhalter, herzlich empfangen und gleich zum Einsingen bzw. Warm-up begleitet wurden - stand nämlich für die dortigen Bewohnerinnen und Bewohner die 1.-August-Feier auf dem nachmittäglichen Programm. Und diesmal hatte dieses Programm einen volkstümlichen Anstrich, was den sehr aufmerksamen Anwesenden sichtbar Freude bereitete. Abwechselnd untermalt wurden unsere Jodellieder-Vorträge, von denen der "Tubaksack" bei den Zuhörern besonders zu gefallen wusste, durch die Schwyzerörgeli-Spielerin Esther Lack aus dem solothurnischen Breitenbach. Mit ihren gefühlvoll vorgetragenen Melodien animierte sie zwei rüstige Damen gar zu einem spontanen Tänzchen.

Mit der Zufriedenheit, etwas Gutes getan zu haben, verliessen wir alsbald die Stadt am Rhein in Richtung Passwang. Hat echt Spass gemacht! Der Heimleitung für die gereichte Verpflegung und erfrischende Tranksame im Garten des Hauses ein herzliches Dankeschön!

Grillplausch im Dorneckberg

Am 9. August war das Geissbärgchörli zu einem ganz exklusiven Grillplausch zu Trudi und Sepp Berger ins solothurnische Gempen eingeladen. Was wir da im lauschigen Garten der Bergers alles an Grilladen und feinen Salaten geboten und Aufgetischt bekamen, war sozusagen sagenhaft und wie im Schlaraffenland. Selbstverständlich durfte auch unser Gesang nicht fehlen. Esther Lack ihrerseits war mit ihrem Schwyzerörgrli für die musikalische Umrahmung besorgt. Trudi und Sepp, Euch beidnä äs ganz grosses Vergältsgott für dä toll Obä bi Euch z Gämpä!!!

Gempenfest 2010

Zusammen mit der Alphornformation "Echo vom Birseck" umrahmten wir am Gempenfest 2010 vom 29. August den ökum. Feldgottesdienst vom Sonntagmorgen, der von Pastoralassistentin Claudia Schuler und Pfarre Fredi Schmidt zelebriert wurde. Im Anschluss daran begab man sich ins nachmittägliche Getümmel, gab da oder dort ein Ständchen zum Besten und feierte einfach mit.

Guido, Happy Birthday

Am 2. September durfte unser Gründungsmitglied Guido Saner seinen 65. Geburtstag feiern. Dies tat er dann auch gemeinsam mit seinem Stammklub, dem Jodlerklub Erschwil-Beinwil, und dem Geissbärgchörli. Vom Turnverein Erschwil war ebenfalls eine Delegation anwesend, die ihrem Ehrenmitglied und mehrfachen Schweizer Meister im Korbball gratulieren und das Beste wünschen wollte. Dass an diesem speziellen September-Abend im solothurnischen Fehren viel gesungen wurde und die zahlreichen Gratulanten und Feiernde ein kräftiges "Happy Birthday" ertönen liessen, versteht sich von selbst!
Guido, ganz herzlichen Dank für die Einladung und alles Gute im neuen Lebensabschnitt!

Am 10.10.2010 am Lagerfeuer dem Herbstnebel getrotzt...

Am 10. Oktober stand unsere Herbstwanderung auf dem Programm. Mit dem Postauto fuhren wir bis zum Passwangtunnel und erreichten - durch dicken und nassen Herbstnebel wandernd - via dem Vogelberg und über den "Katzensteg" schliesslich unser Tagesziel "Grauboden" im Passwanggebiet. Der "Altwybersummer" war nun vollends einer (zu) dicken Nebelsuppe gewichen. Dies sollte allerdings unsere gute Laune nur kurz beeinträchtigen. Schon bald konnten wir uns am Lagerfeuer aufwärmen und einen herrlichen Apéro (Pizza und trockenen Elsässer) geniessen, was letztlich auch die "Zungen löste" und zum Singen animierte: "Bärgwanderig" und "A me schöne Morge" ertönte durch den dicken Herbstnebel (Sichtweite 10 Meter) und liess vorbeihuschende Gestalten für kurze Zeit verweilen und an den urchigen Tönen teilhaben. Nach dem Mittagessen bzw. Wurstbräteln wurde alsbald der zweistündige Heimweg via "Ulmet" ins Lüsseltal unter die Füsse genommen. Das abschliessende Dessert bei unseren Freunden Ruth und Jakob im "Hinter Birtis" mundete ausgezeichnet und sei an dieser Stelle - wie der morgendliche Apéro auf "Grauboden" ebenfalls - bestens und in aller Form verdankt! Trotz den Wetterverhältnissen war der Wanderung ein voller Erfolg beschieden!

„Herbscht-Näbel“ am Erntedank in Büsserach

Der Brauch des Dankes für eine gute Ernte ist seit langem in vielen katholischen Gemeinden üblich geworden, so dass in der katholischen Kirche die Eucharistie an einem Oktobersonntag (in der Regel am ersten Sonntag) der Dank für die Frucht der Erde auf dem von Erntedank-Gaben umgebenen Altar gefeiert wird. So feierte am zweitletzten Sonntag im Oktober die Kirchgemeinde Büsserach/SO in der Pfarrkirche Sankt Petrus ihren Erntedankgottesdienst. Die Messe wurde vo den beiden Pfarrherren Franz Dippert und Josef Rebsamen würdig zelebriert und von Jugendlichen 8unter der Leitung von Trudi Saner) mitgestaltet, während das „Geissbärgchörli“ den Anlass mit den Liedern „Herrgott, mir stöhnd vor Dir“, „s’Chilchli“, „Herbscht-Näbel“, „Obeglogge“ und „Mit Dim Säge“ gesanglich umrahmte.

Die Büsseracher Erntedankfeier 2010 klang mit Jodellieder, zum Besten gegeben vom „Geissbärgchörli“, beim geselligen Apéro - offeriert von einheimischen Bauernfamilien - mit einem Glas frischem Most und einem Stück Buurebrot oder Zopf in der Hand dann freudvoll aus. Gleichzeitig wurde aber auch an die Strassenkinder von Cusco/Peru gedacht und für sie Konfitüre, Holunder-Sirup und vieles andere mehr verkauft.

Im „Baracca Zermatt“ gejodelt

Gleich beim Basler Zolli, neben der *Osteria Acqua“ steht vom November bis Ende März die charmanteste Saisonnière Basels: Die „Baracca Zermatt“ versetzt ihre Gäste in der Wintersaison im speziellem Heinz Julen-Ambiente und mit rustikaler Menukarte in alpines Hochgefühl und bringt ein Stück Zermatt ans Rheinknie. Grad eben dorthin war das Geissbärgchörli am 25. Oktober bestellt. Auf dem Programm stand - im Rahmen der Eröffnung der „Baracca Zermatt“ - ein Apéro der feinen Gesellschaft, der mit Volkstümlichem umhüllt sein musste. Kaum jemand hörte zu, doch erfüllte man auch diesen „Auftrag“!

Husisteins feierten Geburtstag

Am 31. Oktober feierte das Ehepaar Johanna und Paul Husistein-Camenzint im „Reh“ in Herbertswil/SO ihren 75. bzw. 80. Geburtstag. Zu diesem Anlass war auch das Geissbärgchörli eingeladen. Mit passenden Liedern - und einem kräftigen „Happy Birthday - umrahmten wir den Familienanlass und gaben auf besonderen Anlass des Jubilaren auch Reto Stadelmanns „Bärgandacht“ zum Besten. Liebe Familie Husistein, herzlichen Dank für die Einladung und weiterhin gute Gesundheit!

Überraschung

Ein ganz unverhofftes Ständchen gab das Chörli am 14. November zum Besten, überraschte man doch unseren 2. Bass Ruedi beim Feiern seines 67. Geburtstages.

Jodelnder Abschied von Pfarrer Donsy

Am 21. November - am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem Christkönigsfest - fand in der Klosterkirche Beinwil/SO der Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Donsy statt, der während zwei Jahren im Dorf am Passwang gewirkt hatte. Kirchgemeindepräsident Urs Saner verabschiedete Pfarrer Donsy mit launigen Worten, während die Ministranten u. Schulkinder Geschenke übereichten. Mit passenden Liedern - Herrgott, mir stöhnd vor Dir, Mit Dim Säge, s’Chilchli, Bärgwanderig und Herbscht-Näbel - umrahmte das Geissbärgchörli den Gottesdienst und gab zur Freude der vielen Besucher auch eine Kostprobe seines Könnens beim anschliessenden Apéro der Kirchgemeinde ab. Auch wir vom Geissbärgchörli wünschen Pfarrer Donsy an seiner neuen Wirkungsstätte, im Bernbiet, alles Gute!

Weihnachtsfeier mit Santiglausbesuch und Schneesturm

Zur diesjährigen Weihnachtsfeier traf sich das Geissbärgchörli mit Anhang bei einem ausgezeichneten Nachtessen im Restaurant "Traube" in Büsserach. Zu vorgerückter Stunde erschien auch der Santiglaus. Er wusste so einiges zu berichten, hatte aber auch feinstes Dörrobst, Trudis goldbraune Grittibänzen aus dem solothurnischen Gempen und die besten Wünsch für das anstehende 10-Jahr-Jubiläum des Chörli im Sack. Ruth Schmidlin indes wusste mit launigen Worten vom jetzt gerade aktuellen "Anisbrötli" zu berichten - und selbsverständlich profitierten die Anwesenden, die zwischenzeitlich von Esther Lack mit urchigen Schwyzerörgliklängen verwöhnt wurden, vom bestens gelungenen Weihnachtsgebäck aus Blauen. Das Wichtigste beim "Anisbrötli" sei, liess sich die anwesende Weiblichkeit vernehmen: Zeit und viel Liebe!

Ruedi Saner liess Jahr 2010 nochmals Revue passieren und dankte der musikalischen Leiterin Maja Amport für die immense Arbeit. Dankesworte gingen auch an Esther Lack, die mit ihrem Örgeli immer zur Stelle ist - wie etwa beim Auftritt im Blindenheim Basel. Beiden ein grosses Dankeschön vom Geissbärgchörli Beinwil, dessen Jahresrückblick 2010 unter "Rückblick" online ist! Die Weihnachtsfeier 2010 darf als bestens gelungen bezeichnet werden, obwohl sie -nach einem zusätzlichen "Schlummertrunk" - in den frühen Morgenstunden in einem heftigen Schneesturm endete...

Letzte Gesangsprobe im 2010

Das Chörlijahr 2010 beendeten wir mit der letzten Gesangsprobe vom 20. Dezember in der Klosterkirche von Beinwil, wo das Geissbärgchörli stets willkommen ist und zuvorkommend behandelt wird. Die anschliessende Einladung zu Kaffe und Tee sei an dieser Stelle Christoph Wilden mit den besten Wünschen verdankt!

Unser guter Vorsatz für 2011, unserem Jubiläumsjahr: Gemeinsam noch mehr erreichen und erleben!

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünscht das Geissbärgchörli Beinwil alles Gute, Glück und Zufriedenheit!

Besuchen Sie auch die Bildergalerie Beinwil > Geissbärgchörli !

 

 

""""""""""""""""""""""

Geissbärgchörli-Jahresrückblick 2009

Verfasser: Ruedi Saner

Beim Geissbärgchörli gab es das ganze Jahr wiederum die verschiedensten Aktivitäten, bei denen natürlich das Jodeln und Singen an erster Stelle stand, aber auch die so sprichwörtliche Geselligkeit nicht zu kurz kam. Nachfolgend unser Jahresrückblick 2009:

Zu Jahresbeginn auf den „Erzberg“ gewandert
Die traditionelle Chörli-Silvesterwanderung - dies bildet in der Regel und seit Jahren unser Jahresabschluss - wurde diesmal ins neue Jahr 2009 verschoben. Und so traf man sich am 3. Januar im „Schachen“ im solothurnischen Beinwil. Brrrrrrrr… Der Winter und seine Tücken hatten uns, kaum dem PW entstiegen, voll im Griff. Obwohl die Kälte schnell einmal durch Mark und Bein ging und das Geläuf vorerst glatt und eisig war, kamen wir bergwärts über den „Unterer Chratten“ und das verschneite „Chratteneggli“ einigermassen zügig voran. Männiglich war längst auf „Betriebstemperatur! Und eine knappe Stunde später sass man dann bereits in der heimeligen Erzberg-Wirtsstube bei einem herrlichen Fondue und einem Gläschen Wein. Immer wenn’s am Schönsten ist, muss man gehen. Das jedenfalls besagt ein Sprichwort. Wie recht es diesmal wieder hatte… Ein letztes Gruppenfoto mit Wirtin Sylvia - die uns zusammen mit ihrem Töchterchen eine hervorragende Gastgeberin war - und wir tauchten in die frostige Winternacht ein. Kragen hoch… Der Abstieg ins Tal der „Lüssel“ gestaltete sich dann im Schein der Fackeln etwas (zu) sehr abenteuerlich, aber gleichwohl romantisch. Fazit des Tages: Eine tolle Silvester- bzw. Neujahrswanderung fand ihr rühmliches Ende zu später Stunde in der heimischen Badewanne…

Chörli-Internas
In den ersten beiden Monaten des neuen Jahres vielen sämtliche Proben und Auftritte aus. Denn am 9. Februar schenkte unsere musikalische Leiterin Maja ihrem fünften Kind Michael das Licht der Welt. Gleichzeitig musste sich unser 1. Bass Hans Lack im Inselspital in Bern einer Herzklappen-OP unterziehen lassen.
Weiter beschloss das Chörli im Monat Mai, ein neues Hemd anzuschaffen und sich dafür auf die Suche nach Sponsoren zu begeben.

Trauergottesdienst
Mit unseren Liedern umrahmten wir am 1. April in der kath. Kirche von Oberkirch/SO den Trauergottesdienst für den verstorbenen Karl Hänggi.

Karfreitagswanderung auf das „Fasnachtshübeli“
Bei herrlichem Osterwetter ging am 10. April 2009 unsere traditionelle Karfreitagswanderung über die Bühne. Zum gemeinsamen Bräteln (diesmal ganz ohne Fleisch, wie es die Chörlifrauen wohl heimlich so beschlossen hatten…) traf sich das Geissbärgchörli mit Kind und Kegel auf dem Erschwiler „Fasnachtshübeli“. Während sich der Nachwuchs mit allerlei Schabernack die Zeit vertrieb, genoss der Rest die wärmende Frühlingssonne, diskutierte über Gott und die Welt oder prostete sich bei einem Gläschen Wein am Lagerfeuer zu. Jedenfalls, so der allgemeine Tenor, verlief auch die Karfreitagswanderung 2009 zur Zufriedenheit aller. Daum sei jenen gedankt, die zum guten Gelingen beigetragen, Kuchen gebacken haben!

Durch die Vesper zur GV begleitet…
Am 26. April umrahmte das Geissbärgchörli in der Klosterkirche Beinwil/SO die nachmittägliche Vesper der Institution der „Freunde der Ökumenischen Gemeinschaft Beinwil“ (http://www.beinwil.org/) und unterhielte die Anwesenden auch zu Beginn der - von Vereinspräsidenten Roland Grütter geführten -Generalversammlung mit Liedern. Herzlichen Dank für Kaffee und Kuchen sowie den tollen „Fresskorb“, den wir uns nach der Probe vom 13. Mai bei unseren Freunden im „Birtis“ zu Gemüte führten.!

„Chäpelifescht“ in Bärschwil
Anlässlich dem von der CVP Bärschwil am 5. Juli auf dem Gupf-Hof in Bärschwil (http://www.baerschwil.ch/) organisierten „Chäpeli-Fescht“ umrahmte das Geissbärgchörli die nachmittäglichen Festivitäten und trug - zusammen mit dem SQ „Häxeschuss“ sowie der Trachtengruppe (beide Bärschwil) - mit zur sehr guten und lockeren Stimmung bei. Das Fest wurde zugunsten der Bärschwiler Wendelins-Kapelle, deren Glocke und Turm renovierungsbedürftig sind, organisiert und durfte einen beachtlichen Publikumsaufmarsch der Dorfbevölkerung verzeichnen!

Trauergottesdienst
Am 11. Juli in umrahmte das Geissbärgchörli in der kath. Kirche von Wahlen/BL den Trauergottesdienst für Bruno Halbeisen.

Happy Birthday, Hans Andrist
Bei Rösli Caduff (Mitglied 1. Frauen Jodelchörli Basel) und Bruno Straumann (Schwarzbuebejodler Dornach), im empfehlenswerten und heimeligen „Café-Stübli“ (http://www.cafestuebli.ch/) im solothurnischen Gempen, feierte das Geissbärgchörli am 8. August zusammen mit Gästen und dem Ländlertrio „Sunneberg“ den 85. Geburtstag von Hans Andrist. Wir verbrachten einen tollen Nachmittag bei Musik und Gesang, wie es sich der Andrist Hans zu seinem hohen Geburtstag im Dorneckberg so gewünscht hatte. „E gschänkte Tag“ vom Dölf Stähli zum Abschluss - mit Rösli und Bruno - war das genau passende Jodellied. Lieber Hans, das Geissbärgchörli bedankt sich und wünscht noch viele schöne Stunden!

Neues Outfit
Anfang August entschied sich das Geissbärgchörli für ein neues Outfit, sprich neue Kleider. Gleichzeitig wurde an div. Firmen und Geschäfte Bettelbriefe verschickt und um finanzielle Unterstützung „gebettelt“. Anlässlich des Laufner Adventskonzert sollte es dann soweit sein, dass man im neuen Outfit vor das Publikum treten darf.
An dieser Stelle den Sponsoren und insbesondere der Emil und Rosa Richterich-Beck-Stiftung ein grosses „Dankeschön“!

Familiengottesdienst
Am 23. August umrahmte das Geissbärgchörli in der Klosterkirche von Beinwil SO mit einigen Liedern den von Pfarrer Donsy gehaltenen Familiengottesdienst, der eigens für den Schulanfang bestimmt war und dementsprechend auch von den Kindern mitgestaltet wurde. Gleichzeitig nahm auch der Freundeskreis des Klosters Beinwil am Gottesdienst teil.
Im Anschluss offerierte die Kirchgemeinde Beinwil einen Apéro, während der Freundeskreis zum Mittagessen in den Klostergarten lud. Das Geissbärgchörli bedankt sich daher beim Freundeskreis herzlich für die Einladung zum Gottesdienst und bei Kirchenpräsident Urs Saner für die feinen Grilladen!

Bei Novartis auf dem Bauernhof
Am 2. September hatte das Geissbärgchörli auf dem Landwirtschaftsbetrieb „St. Margrethenhof“ in Binningen das Vergnügen bzw. die grosse Ehre, zusammen mit Alphornbläsern, Fahnen- und Talerschwingern einen Apéro der Investor Relations Novartis gesanglich und musikalisch zu umrahmen und den Gäste aus dem In- und Ausland einen Teil unseres Brauchtums im O-Ton zu demonstrieren. Voll des Lobes war unter anderem auch die eigentliche „Schirmherrin“ des Anlasses, Alt-Bundesrätin Ruth Metzler, die ihren Gästen unsere Vorträge in englischer Sprache ankündete und Zugaben forderte. Dass sich die Fahnen- und Talerschwinger, die Alhornbläser und wir Jodler mit der ehemaligen Bundesrätin fürs Vereinsalbum ablichten liessen, versteht sich von ganz selbst! Und dass man sich zum Schluss bei den Organisatoren für das tolle Engagement sowie die reichliche Verpflegung herzlich bedankt, ebenfalls!

Erntedankgottesdienst mit Apéro
Der Erntedank hat beim Landwirtschaftlichen Bezirksverein Thierstein eine lange und schöne Tradition. Und so fanden sich auch am 27. September wiederum viele Besucher und insbesondere Bauernfamilien in der mit Blumen und Ernte-Produkten liebevoll geschmückten Kirche in Büsserach zu einem ökum. Erntedank-Gottesdienst ein. Die beiden Pfarrherren Stéphane Barth von der Ev.-ref. Kirchgemeinde Thierstein und sein Kollege Franz Dippert verstanden es dabei ausgezeichnet – zusammen mit dem Geissbärgchörli Beinwil, Organist Rainer Maria Studer sowie Jugendlichen aus Büsserach (http://www.buesserach.ch/) – den Erntedank gehaltvoll und abwechslungsreich zu gestalten.
Nach dem Gottesdienst lud der organisierende Landwirtschaftliche Bezirksverein Thierstein zum Apéro, wobei das Geissbärgchörli mit „Bärgwanderig“ und „Alpsummer“ nochmals zwei Lieder zum Besten gab. Der Präsident des Bezirksvereins, Urban Christ aus Erschwil, fand seinerseits lobende Worte für unser Geissbärgchörli und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und Erscheinen. Zufrieden und aufgestellt über den gelungenen Auftritt am Büsseracher Erntedank, verabschiedete man sich kurz nach Mittag ins Restaurant Traube (http://www.traube-buesserach.ch/) zu einem weiteren „guten Schluck“, der an dieser Stelle der edlen Spenderin, Ruth Schmidlin, verdankt sei. Herzlichen Dank auch dem Landwirtshaftl. Bezirksverein Thierstein.

Zwingner Senioren mit Jodlerkost erfreut
Am 13. Oktober viel dem Geissbärgchörli die grosse Ehre zu, den Senioren-Nachmittag der Gemeinde Zwingen im Laufental bzw. Baselbiet mit Jodlerkost zu bereichern. Rund 80 Personen nahmen an diesem nachmittäglichen Anlass in der Aula teil und freuten sich, wie der Applaus zeigte, an den fein vorgetragenen Liedern des Chörlis unter der Leitung von Maja Amport.

In eigener Sache…
Während Jahren - genau seit 2002 - hat der gebürtige Beibler Roger Grolimund unsere "alte" und am 18. Oktober '09 stillgelegte Homepage http://www.geissbaergchoerli.ch.vu/ betreut, praktisch zu jeder Tageszeit aktualisiert und mit Fotos versehen. Roger, das Geissbärgchörli weiss Deine uneigennützige Arbeit zu schätzen und spricht Dir ein grosses "Dankeschön" aus! Da jetzt unsere neue Vereinsseite (www.beinwil-so.ch/Geissbärgchörli) in die Website der Gemeinde Beinwil/SO (www.beinwil-so.ch) integriert werden durfte bzw. konnte, dankt das Geissbärgchörli selbstverständlich auch der Gemeinde am Passwang sowie vor allem auch den beiden Webmastern Markus Christ und Markus Hofer, denen für ihr "gelungenes Werk" ein spezielles Kränzchen gewunden werden darf! Geissbärgchörli hofft auf erspriessliche Zusammenarbeit!
Neu eingekleidet. Unser Dank gilt folgenden Institutionen, Firmen und Privaten, die uns in diesem Jahr beim Kauf einer neuen „Tracht“ (gold-braunes Edelweisshemd und dunkle Jeans mit Gurt) "unter die Arme griffen":
Emil und Rosa Richterich-Beck-Stiftung; Mobiliarversicherung, Erschwil; Raiffeisenbank Laufental-Thierstein;Ankli Metallbau, Erschwil; Hans Jeger-Kaufmann, Muntelier FR; Garage Markus Borer, Beinwil; Landmaschinen Ueli Gyr, Bretzwil; Rainer Christ-Saner, Erschwil; BDO Visura, Solothurn; Rest. Reh, Beinwil; Rest. Rössli, Bretzwil; Heinz Mildner AG, Zwingen; Bringold Treuhand AG, Laufen; Rest. Traube, Büsserach; Rest. Meltingerberg, Meltingen; Brodbeck GMBH, Bretzwil; Rest. Gilgenberg, Zullwil.

3. Laufner Jodler-Adventskonzert in der St. Katharinenkirche
Zusammen mit den beiden Jodlerklubs „Echo vo dr Flueh“ Laufen (Leitung Hans Holzherr) und Arlesheim (Heidi Blum) hatten das „Geissbärgchörli“ am 28. November die grosse Ehre, in der Katharinenkirche in Laufen ein grosses und dankbares Publikum zu unterhalten. Mit dabei war auch Clara, die 10-jährige Tochter unserer Jodlerkameradin Susana. Lange hatten wir uns auf diesen Anlass vorbereitet, geübt, verbessert und die vier Lieder so gestaltet, wie sie unsere musikalische Leiterin Maja haben wollte. Gleichwohl machte sich bei uns beim Einsingen etwas Nervosität breit, war es doch für uns der erste Anlass dieser Art - und das erst noch vor einem grossen und sachkundigen Publikum. Mit „s’Heimweh“, „Bim Vernachte“, „Im Mondschyn“ sowie „Und am e Samschtig z’Nacht“ gelangen uns schliesslich zwei hervorragende Auftritte. Fazit: Daumen hoch!
Offensichtlich hat das bodenständige Geissbärgchörli - erstmals in neuem Outfit - das Publikum vollends überzeugt. Mit „Bärgwanderig“ von Ueli Moor, als Zugabe gefordert, beendeten wir ein insgesamt gut gelungenes Laufner Adventskonzert und machten uns später auf, den vom Organisator offerierten Imbiss zu geniessen.

Abendwanderung
Am 4. Dezember stand unsere längst fällige Wanderung zum Bergrestaurant Oberbergli in Erschwil auf dem Programm. Bei geradezu idealen Voraussetzung gelangten wir nach einer Stunde auf dem Oberbergli an und genossen dort, in der heimeligen Wirtsstube, einige kameradschaftliche Stunden bei gutem Essen und froher Laune. Das eine oder andere Lied wurde natürlich auch zum Besten gegeben und dafür Applaus geerntet.

Weihnachtsessen und Jahresabschluss top
Das Jahresende ist der Zeitraum, in dem man sich beschenkt, erholt, mit Familie und Freunden besinnliche Momente teilt. Und so traf sich das Geissbärgchörli am 19. Dezember zum traditionellen Weihnachtsessen im bekannten Restaurant „Gilgenberg“ im solothurnischen Zullwil (http://www.zullwil.ch/). Dort wurde man im liebevoll dekorierten Sääli fürstlich bedient und mit einem feinen Risotto aus der Küche von Margreth Camathias und Hansueli Gisin verwöhnt, was mit zur anhaltend guten Stimmung beitrug. Dankesworte und Süssigkeiten gabs indes für die musikalische Leiterin Amport-Jeker, während Ruth Schmidlin mit einem Bhaltis voller eigenem Dörrobst aufwartete und sich so beim Geissbärgchörli für die Einladung bedankte. Dazu verteilte Ruedi Saner, der ebenfalls Worte des Dankes einheimsen durfte, seinen individuell gestalteten Tischkalender und erinnerte dabei an viele Anlässe im 2009. Kurz nach Mitternacht wurde im heimeligen Gilgenberg-Sääli auch die vierte Adventskerze entzündet und sich - nach einem gmüetliche Obe und einem letzten "Herrgöttli" - langsam wieder auf den (teilweise vereisten) Heimweg gemacht.

Wir danken an dieser Stelle unserem einstigen Webmaster Roger Grolimund (www.tverschwil.ch) ganz herzlich für das während Jahren Geleistete und wünschen allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010!

"Geissbärgchörli"-Jahresrückblick 2008

Verfasser: Ruedi Saner

Auch 2008 war das "Chörli-Dasein" von zahlreichen Ständchen und vielen Auftritten landauf, landab geprägt. Wir durften durchwegs nur ganz schöne Stunden mit Geburtstagskindern, Jubilaren etc. verbringen und konnten dabei viele Menschen kennenlernen und ihnen auch Freude machen.

Und so erfolgte für unser Geissbärgchörli der Start ins neue Jahr 2008 recht früh: Bereits am 9. Januar liessen wir im solothurnischen Fehren ein "Happy Birthday" ertönen, wo gleich zwei Geburtstage gleichzeitig auf dem Programm standen. Nämlich jener von Patrick Schmidlin (30) und jener von Susi Hofer (50). Und gefeiert wurde mit einer grossen Gästeschar. Da wurde dann sogar Patrick auf die Bühne gebeten, wo er zusammen mit dem Geissbärgchörli das „Däheim" vom Franz Stadelmann singen durfte bzw. musste.

"Happy Birthday", Hermann Marolf
Am 10. Februar gratulierte das Geissbärgchörli Hermann Marolf aus Laufen/BL zum 80. Geburtstag und erfreute Jung und Alt im Restaurant „s’Zäni" in der solothurnischen Gemeinde Breitenbach mit schönen Jodelliedern. Dazu ertönte das gemeinsam gesungene „Happy Birthday" für Hermann wie ein grosser Gesamtchor! Da soll noch einer sagen, er könne nur in der Badewanne bzw. gar nicht singen…

Wir wünschen dem „Geburtstagskind" nochmals alles Gute, Glück und Gesundheit und bedanken uns für das Engagement und das tolle Zvieri im „Zäni"!

Im Schützenhaus Sylvia gefeiert
Glückwünsche und Blumen überbrachte das Geissbärgchörli auch am 16. Februar, denn da feierte Sylvia Saner, die Frau unseres 2. Basses Ruedi, im Schützenhaus in Erschwil ihren 60. Geburtstag. Wohl war das Chörli durch Krankheit stark dezimiert - doch die fein dargebrachten Lieder honorierte die Geburtstagsgesellschaft mit tosendem Applaus. Mit von der Party waren auch der Komiker Rüedu Oppliger und das SQ „Häxeschuss" aus Bärschwil, die für einen schwungvollen Abend und 60. Geburtstag sorgten.

Auftritt auf dem Grenchner Hausberg
Am Samstag/Sonntag, 12. und 13. April 2008, erfolgte auf dem Grenchenberg die Neueröffnung des Bergrestaurants „Untergrenchenberg". Zum samstäglichen Eröffnungs-Apéro offerierten die neuen Pächter, Vreni und Ruedi Schneider, Bier und Süssmost etc. Wer Hunger hatte, bestellte sich Rösti mit Bratwurst oder verköstigte sich mit Kartoffelsalat und saftiger Hamme. Aber auch die diversen hausgemachten Cremen fanden reissenden Absatz. Für Unterhaltung sorgte derweil stilgerecht das „Bärgbrünneli" aus Grenchen, das die vielen Anwesenden mit schönen Jodelliedern verwöhnte.

Ein herzhaftes Buurezmorge stand am Sonntagmorgen im Bergrestaurant „Untergrenchenberg" auf dem Programm. Dem Geissbärgchörli, das just an diesem 13. April 2008 sein 7-jähriges Dasein feiern durfte, viel die schöne Aufgabe zu, die Anwesenden draussen im Festzelt und der Wirtschaft - darunter auch einige aus dem Birstal - zu unterhalten, was mit kleinen Abstrichen (zu angeregter Festhüttenbetrieb während dem Ansingen…) bestens und zur Zufriedenheit aller gelang. Selbstverständlich wünschte das Geissbärgchörli den neuen Wirtsleuten „erfolgreiches Gelingen" und überreichte ein kleines Mitbringsel. Die Ländlerkapelle von Urs Ackermann lieferte indes während Stunden die zu einem solchen Anlass gehörende musikalische Abwechslung.

Mit einem letzten Blick auf den eingetrübten Chasseral und die fernen Berner Alpen verabschiedete sich das Geissbärgchörli alsbald wieder in heimische Gefilde, wo dieser Tag noch lange in Erinnerung haften bleiben wird.

Am Auffahrtstag ein „Happy Birthday" für Rita
Der 1. Mai 2008 war heuer auch zugleich auch Auffahrtstag. Zahlreiche Gemeinden führten auch ihren traditionellen Banntag durch. Dem Geissbärgchörli viel an diesem Tag die schöne Aufgabe zu, einem Geburtstagskind ein - überraschendes - Ständchen zu überbringen. Und so liessen wir unsere Jodellieder im solothurnischen Beinwil ertönen, wo an der Passwangstrasse und im eigens dafür hergerichteten Festzelt Rita Grolimund-Fringeli im Kreise ihrer Familie und zahlreichen Freunden und Bekannten ihren 40. feierte. Nochmals Gratulation und weiterhin alles Gute!

In der Bärschwiler Mühle ging die Post ab…
Am letzten Freitag im Monat Mai nahm das Geissbärgchörli am traditionellen und allseits beliebten Örgeliobe im Restaurant „zur alten Mühle" im solothurnischen Bärschwil teil. Dort fanden sich, wie der Name der Veranstaltung es bereits sagt, zahlreiche Musikformationen, Musikantinnen und Musikanten von nah und fern ein und sorgten - nebst dem vorzügliche Essen, das aus der Küche charmant und grosszügig serviert wurde - über Stunden für tolle Stimmung. Es ging so richtig „die Post ab", und jedermann fühlte sich unter seinesgleichen in der Mühle von Ursula Bahr wohl. Und obwohl doch mehrheitlich Örgeli und Passgeige die triumphierten Elemente waren, verhielt sich das fachkundige Publikum in der „Mühle" mucksmäuschenstill, als wir unsere Jodellieder zum Besen gaben. Der Applaus war herzlich und auch ein Beweis dafür, dass das Geissbärgchörli eine echte Bereicherung am Anlass des SQ „Häxeschuss" aus Bärschwil war.

Den Veranstaltern an dieser Stelle ein ganz herzliches „Dankeschön" für die währschafte Verpflegung!

Happy Birthday, Ruth
Am 19. Juli stand in der Glashütte im solothurnischen Beinwil (Beibel) der 70. Geburtstag von Ruth Wick, der rüstigen Schwiegermutter unserer Jodlerin Susana Mateos auf der „Tagesordnung". Mit schönen Liedern, teils auch aus der Jodlermesse, umrahmte das Geissbärgchörli den Apéro und trug so zu einem stimmungsvollen Samstagmorgen auf dem Land bei.

Liebe Ruth, tu ins Märchen einen Blick! Sieben heisst dort immer Glück!

Niklaus Lack 60-jährig
In der heimeligen Schützenstube der bekannten Nunninger Meister-Schützen versammelten sich am 27. Juli 08 zahlreiche Gratulanten, Freunde, Bekannte und die Familie von Niklaus Lack. Es wurde dessen 60. Geburtstag gefeiert. Und weil der Jubilar ein bekennender Geissbärgchörli-Fan ist, war u.a. auch jenes Chörli mit von der Party. Mit passenden Liedern erfreuten wir den Jubilaren und seine vielen Gäste gleichermassen und stimmten selbstverständlich zusammen mit den Geladenen auch das „Happy Birthday" an. Niklaus, alles Gute und weiterhin „guet Schuss"!

Auftritt am Arxhoffest 2008
Der Arxhof ist eine Institution des Strafvollzuges für junge Erwachsene. Die Bewohner erhalten dort eine berufliche und schulische Ausbildung (Verwaltung, Technischer Dienst, Forst, Gärtnerei, Schlosserei, Malerei und Schreinerei). Zur Aufarbeitung ihrer Vergangenheit und Delikte gehen sie in die Therapie. Im Wohnbereich lernen sie neue Strukturen in Ordnung, Freizeit und Zusammenleben kennen. Was den Arxhof in der Gemeinde Niederdorf im Baselbiet speziell macht: keine Gewalt, Drogen und Alkohol, dafür gegenseitiger Respekt und Toleranz.

Zum alljährlichen Arxhoffest werden alle Bewohner und deren Familien, alle Mitarbeiter mit Anhang, ehemalige Bewohner etc. eingeladen. Auch das Geissbärgchörli gehörte heuer zu den Geladenen. Und obwohl nicht gerade alle der 200 Anwesenden aus der ganzen Schweiz unserem Gesang nicht die nötige Aufmerksamkeit schenkten, darf der Auftritt vom 12. September als in „jeder Beziehung gelungen" bewertet werden!

Ein „Happy Birthday" auf Bernadette Steiner
Nur zwei Tage nach dem Auftritt am traditionellen Arxhof-Fest im basellandschaftlichen Niederdorf war das Geissbärgchörli am 14. September zum 60. Geburtstag von Bernadette Steiner-Saner nach Liesberg geladen. Mit zahlreichen Gästen und sämtlichen sieben Patenkindern des Geburtstagskindes wurde dort, im bestens bekannten Restaurant „Rütli", gefeiert, gut gegessen und auf die Jubilarin angestossen. Zusammen mit der Kapelle Zmoos hatte das Geissbärgchörli die Ehre, die Anwesenden zu unterhalten, was nach Aussagen der Jubilarin bestens gelungen ist…

An dieser Stelle den Steiners aus Liesberg/Riederwald ein herzliches Dankeschön für die Einladung und den finanziellen Zustupf!

Dankgottesdienst mit Verabschiedung
Am Eidg. Dank-, Buss-, und Bettag vom 21. September wurde in der Klosterkirche Beinwil/SO Pfarrer Pater Bruno Scherrer und die Seelsorgemitarbeiterin Annemarie Odermatt nach 24-jähriger Tätigkeit von der Bevölkerung in einem feierlichen Gottesdienst verabschiedet. Dem Geissbärgchörli viel die schöne und ehrenvolle Aufgabe zu, den Dankgottesdienst mit träfen Jodelliedern („Herrgott, mir stöhnd vor Dir", „Bärgandacht", „s’Heimweh", „Mit Dim Säge" und „Bärgwanderig") zu umrahmen. Beim anschliessenden Apéro, gestiftet von der Kirchgemeinde Beinwil, bot sich unter anderem auch die Gelegenheit zu einem gemütlichen und letzten „Schwatz" mit den beiden zu Verabschiedenden.

Das Geissbärgchörli bei www. schwarzbubenland.com
Am 1. Oktober wurde an der Hauptstrasse 29a im solothurnischen Gempen die Geschäftsstelle von „Schwarzbubenland Tourismus" (www.schwarzbubenland.com) eröffnet. Die Verantwortlichen des 1995 gegründeten Vereins (damals noch Verkehrsverein Schwarzbubenland) nahmen dies zum Anlass, die Heimkehr vom Baselbiet zurück ins Schwarzbubenland und nach Gempen entsprechend zu würdigen. Und so folgten am 10. Oktober die Bevölkerung sowie zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur der Einladung zum Eröffnungsfest nach Gempen. Dem Geissbärgchörli viel die Ehre zu, den Abend mit seinen Liedern volkstümlich zu eröffnen. Es folgten die beiden Rockgruppen „Moor" und „Cell Division", bevor die DJs Lucien und Stephan das Zepter übernahmen.

Im Jahresrückblick wünscht das Geissbärgchörli „Schwarzbubenland Tourismus" nochmals viel Erfolg und bedankt sich herzlich für die Einladung!

Herbstwanderung 2008 zum „Hochstelleli"
Der diesjährigen Herbstwanderung vom 12. Oktober auf die höchste Erhebung der Gemeinde Erschwil/SO, dem 907 m ü. M. liegende „Hochstelleli", war bei geradezu wunderschönem Herbstwetter ein in jeder Beziehung toller Erfolg beschieden. Der dortige Rastplatz „Tänndli-Eggä" kann über Erschwil, Passwang/Meltingerberg oder beispielsweise Meltingen innert kürzester Zeit erreicht bzw. erklommen werden!

An dieser Stelle ein Dankeschön an Sylvia Saner (Einkauf), Hans Lack (Transport), Esthi Lack (Unterhaltung) und Gottfried Amport jun. (Grill)! Auch allen Jodlerfrauen, die Kaffee und Kuchen auf das Hochstelleli schleppten, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt!

Happy Birthday und Raclette
Am 15. November feierte das Geissbärgchörli in ganz privaten Rahmen den 65. Geburtstag seines damaligen Mitbegründers Ruedi Saner. Bei einem herrlichen Raclette, zubereitet von Ruedis Frau Sylvia, und viel Gesang durfte man zusammen einen gemütlichen Abend verbringen.

Adventsstimmung und Wellness auf 1300 m ü. M.
Am 1. Adventssonntag (30. November) hatten wir, das Geissbärgchörli, das Vergnügen, die Gäste beim Brunch im Restaurant „Untergrenchenberg" (www.untergrenchenberg.ch) auf die kommende Adventszeit einzustimmen. Was am Morgen so schön mit „Wiehnachtsglogge" im heimeligen Bergrestaurant begann - und wohl auch gelang, endete am späteren Nachmittag mit einem exklusiven Berg-Bad in einem der beide neuen „Hot Pots" (eine Art Sauna-Korb) auf der Sonnenterasse des Restaurants. Die Geissbärgchörli-Wasserratten stürzten sich, beobachtet vom Dreigestirn Jungfrau, Mönch und Eiger, buchstäblich mitten im Winter ins Wellnessvergnügen und genossen im 40 Grad heisse Wasser das moderne Berg-Bad-Angebot hoch über der Uhrenstadt Grenchen sicht- und vor allem hörbar!

Mit den Dragonern gefeiert
Bei der Weihnachtsfeier, die beim bekannten Dragonerchörli Schwadron 14 eine lange Tradition hat, war am 8. Dezember auf dem Hof in der Lank in Bretzwil BL auch unser Geissbärgchörli anwesend. Zu einem feinen Raclette „im alti Stall" hatte Jakob Jeker aus Beinwil geladen, der in Kürze seinen 60. Geburtstag feiern darf und der mit der Einladung seine innige Verbundenheit zum Dragoner- wie auch zum Geissbärgchörli demonstrierte. Es wurde viel gesungen - auch Weihnachtslieder -, während der 90-jährige Ehrenpräsident der Dragoner, Rupert (Pips) Vogel, die Weihnachtsgeschichte las und auch der Matter Gusti aus Witterswil seinen Teil zu einem geselligen Abend beitrug. Köbi, herzliche Dank für die Einladung!

Letzte Gesangsprobe im alten Jahr
Die allerletzte Gesangsprobe im zu Ende gehenden Jahr 2008 verband das Geissbärgchörli gleich und passend mit der Einlösung einer Einladung. Und so fand man sich nach einem kurzen „Pröbeli" bei Carmen Horisberger im Klosterhof in Beinwil/SO ein, wo wir - wie einst die Fürsten von Thierstein - verwöhnt und von Carmen und ihren Freund Roger erstklassig bedient wurden. Selbstverständlich durfte im verschneiten Klosterhof auch der Weihnachtszeit angepasste Jodelgesang nicht fehlen: Von „Wiehnachtsglogge" bis hin zum bekannten „Andachtsjodler" wurde die ganze Palette zum Besten gegeben. Und wie das beim Geissbärgchörli so ist - die letzte Probe ging wieder einmal viel zu schnell vorbei. Ein herzliches Dankeschön der Gastgeberin Carmen und ihrem Helferstab Roger, Margrit und Ernst!

Weihnachtsessen auf der „Steinegg"
Am 19. Dezember stand im Bergrestaurant „Steinegg" in der solothurnischen Gemeinde Himmelried unser traditionelles Weihnachtsessen auf dem Programm. Die Anfahrtswege ab Breitenbach bis hin zum „Steinig" waren von Schnee und Eis befreit und der servierte Rehpfeffer in der heimeligen Wirtsstube herrlich! Zum Schluss des Abends durfte man der Dirigentin Maja Amport-Jeker das durchs Jahr Geleistete verdanken und ihr ein kleines Geschenk in Form von Süssigkeiten überreichen. Maja, ganz herzlichen Dank!

Köbi, wir gratulieren herzlich…
Zur letzten Gratuationsrunde im alten Jahr 2008 traf sich das Geissbärgchörli am Stephanstag (26. Dezember) im Schützenhaus in Erschwil, wo unser 1. Tenor Jakob Jeker bei einem herrlichen Steinbock-Pfeffer und einer bunten und aufgestellten Gästeschar von vielen Freunden und guten Bekannten seinen 60. Geburtstag feierte. Um ihrem Neffen Jakob Ehre erweisen zu können, fanden sich mit Fanny Strübin-Jeker und Hans Jeker gar auch zwei der ältesten Mitglieder der Jeker Dynastie (Hinter Birtis) ein. Umrahmt von Schwiizerörgeli-Klängen, dargebracht von den Kindern des Jubilaren, Jakob und Samuel Jeker, und einigen Jodelliedern, verging Jakobs Geburtstagsfest in der heimeligen Schützenstube wie im Flug und viel zu schnell.

Geissbärgchörli bedankt sich

An dieser Stelle gilt unser herzlicher Dank sowohl unserer musikalischen Leiterin Maja Amport wie auch unserem Webmaster Roger Grolimund!

Wir wünschen ALLEN ein gesundes 2009!

„Geissbärgchörli"- Jahresrückblick 2007

Verfasser: Ruedi Saner

Lässt man das alte Jahr Revue passieren, so kommen uns allen meistens die gleichen Menschen und Ereignisse in den Sinn. Menschen, die fast immer die Schlagzeilen lieferten. Seien es Politiker wie unsere Bundesräte, seien es Wirtschaftsgrössen wie Ospel oder Sportler wie Schumi. Wer aber widmet all denen eine Zeile, die unscheinbar und hinter den Kulissen wichtige Arbeit leisten? Auch ich werde dies nicht tun und nachfolgend von unserem Geissbärgchörli berichten. Viel Vergnügen!

Der Start ins Jahr 2007 erfolgte mit der Gesangsprobe vom 15. Januar.

Weihnachtsessen

Ende Januar fand das Geissbärgchörli endlich Zeit, seine öfters und mehrfach verschobene Weihnachtsfeier nachzuholen. Natürlich geschah dies, dem Jänner angepasst, ohne Tannenbaum und Weihnachtsschmuck. Auch Nüsse, Mandarinen und „Stille Nacht" waren keine auszumachen bzw. zu hören. Dafür aber wurde man in der „Eintracht" im basellandschaftlichen Bretzwil buchstäblich kulinarisch verwöhnt und fein bedient. Und so genoss männiglich, nebst einem saftigen Steak und einem erfrischenden Zwetschgensorbet etc., einen so quasi kulinarisch-geselligen Abend bei Kerzenlicht und feinem Humor. Selbstverständlich durfte auch der Gesang nicht fehlen, zu dem man sich eigens und speziell für die Chörlifrauen und das Eintracht-Team in die Runde stellte. Fazit: Auch eine oftmalig verschobene Weihnachtsfeier kann eine tolle Angelegenheit sein…

„Happy Birthday" Gottfried
Am 5. Februar durften wir den 60. Geburtstag unseres Mitgliedes Gottfried Amport feiern. Zusammen mit vielen Freunden, Bekannten aus dem Oberbaselbiet und natürlich auch den Ramstein-Jodlern aus Bretzwil, dem Stammklub des Geburtstagskindes, durfte man im geräumigen Bretzwiler Gemeindezentrum einen gemütlichen Sonntagnachmittag verbringen, der, nach einem feinen Mittagessen, mit viel Gesang - dargeboten vom Geissbärgchörli, dem Jodlerklub Echo vom Ramstein, der Dirigentin Beatrice Beerli sowie natürlich den Kindern des Jubilaren - und viel Gemütlichkeit garniert war und bis in den Abend hinein dauerte.

Auftritt beim Fleckviehverband
Anlässlich der Delegiertenversammlung des Solothurnischen Fleckviehverbandes, die am 28. Februar in der Turnhalle in Beinwil/SO über die Bühne ging und von Urs Kipfer präsidiert wurde, hatte das Geissbärgchörli die schöne Aufgabe, die rund 139 Mitglieder und 21 Gäste vor und nach dem Mittagessen gesanglich zu unterhalten. Lieder wie „A me schöne Morge", „Bärgbueb’s Wunsch", „Bärgwanderig", "B’hüet üs Gott dr Chüejerstand" etc. fanden bei den Delegierten volle Aufmerksamkeit und der Applaus lässt darauf schliessen, dass das Geissbärgchörli seine „Aufgabe" zur vollen Zufriedenheit gelöst hat. Ein Gesamtchor, gebildet von nahezu 30 Delegierten samt dem Geissbärgchörli, rundete mit „E Jodler" und „We d Schwälbeli i Süde zie" die DV des Solothurnischen Fleckviehverbandes ab.

"Joyeux Anniversaire"
Einmal mehr stand für das Geissbärgchörli ein Auftritt ennet der Grenze auf dem Programm. Und so fuhr man am 18. März via Metzerlen und Burg, den beiden idyllischen Dörfern im solothurnischen Leimental (www.leimental.ch), ins französische Bettlach. Dort galt es, den 70. Geburtstag von Joseph Überschlag, einem beigeisterten Volksmusikliebhaber, zu feiern. Dass die Franzosen dies in königlichem Stil und bei reichlicher Verköstigung tun, ist hinreichend bekannt. Was da vom Mittag bis am Abend aufgetischt wurde, sprengte allerdings sämtliche Grenzen. Doch für uns vom Geissbärgchörli stand, obwohl stets zum Essen aufgefordert, die Unterhaltung der rund 60 Gäste auf dem Programm. Jedenfalls fanden unsere Auftritte und Jodellieder bei Jung und Alt rundum Gefallen. Und am meisten überrascht war das Geburtstagskind selbst, das von den jodelnden Gästen aus dem Nachbarland, der Schweiz, derart überrascht und angetan war, dass ihm - und nicht nur ihm - die Tränen kamen. Der Auftritt im Elsass hat sich damit allemal gelohnt!

Landfrauen tagten
Anlässlich der Generalversammlung des Landfrauenvereins Gilgenberg vom 23. März, die in der fröhlich und liebevoll geschmückten und auf Frühling „getrimmten" Cafeteria des Alters- und Pflegeheims „Stäglen" in Nunningen über die Bühne ging, unterhielt das Geissbärgchörli - vor und nach dem feinen Nachtessen - die etwa 100 Frauen, mit ihrer Präsidentin Veronika Waldner an der Spitze, mit zahlreichen Liedern. Leider gelangen unsere Vorträg diesmal nicht alle wie gewohnt nach Wunsch! Einerseits war man zu nervös, andererseits war die Liederwahl nicht gerade die idealste für diesen Anlass! Fazit: Was leicht ins Ohr hineingeht, kommt eben nicht so mühelos aus der Kehle heraus! Zudem ist es schwer, vermeintlich leichte Lieder schön zu singen! Reklame machte wir diesen Abend jedenfalls kaum für unser Chörli…Dennoch erntete man von den Anwesenden viel Applaus. Liebe Landfrauen, ganz herzlichen Dank für das feine Nachtessen und die Gastfreundschaft!

Karfreitagswanderung 2007
Bei geradezu idealen Bedingungen - es war ja rundum „Gute-Laune-Wetter" angesagt - führten das Geissbärgchörli und sein Anhang die diesjährige Karfreitagswanderung durch. Mit dem Postauto ging’s ab Neuhüsli zum Passwangtunnel (www.vvsl.ch) und ab da auf Schusters Rappen gleich bergwärts weiter zum Ober-Passwang, wo bei Nägelis leider Wirtesonntag angesagt war. Eine ausgedehnte Stallbesichtigung bot unseren Landwirten allerdings die willkommene Alternative. Bald aber sollte der höchste Punkt der Wanderung erreicht sein. Weit in der Ferne erblickte man die Kirche von Seewen SO und erkannte auch die Höhen des Schwarzwaldes. Und der „Vogelberg", unser eingeplanter Zwischenhalt, der war indes zum Greifen nah!

Über den mit Ketten gesicherten „Katzensteg" (Bild links) führte unser Weg alsbald weiter zum Grauboden, unserem eigentlichen Tagesziel entgegen. Dort bot sich uns eine wunderschöne Panoramasicht ins Baselbiet mit seinen in die vielfältige Juralandschaft eingebetteten Dörfern Lauwil, Reigoldswil etc. Rasch waren eine freie Feuerstelle und dazu das nötige Holz zum gemeinsamen Bräteln gefunden und gesammelt. Es versteht sich von selbst, dass am lodernden Lagerfeuer, auf dem von der Forelle bis hin zum (am Karfreitag verbotenen) Rehschnitzel eine breite Palette an Grilladen schmorte, auch die sprichwörtliche „Geissbärgchörli-Geselligkeit" nicht zu kurz kam und der Karfreitagnachmittag einfach genossen wurde - teils halt auch bei einem erholsamen Nickerchen! Und obwohl drei der acht Chörlimitglieder die diesjährige Wanderung passen mussten, gelang es uns (Bild rechts), unserem Anhang das eine oder andere Jodellied vorzutragen.

Über die Ulmethöchi, den Hof Ulmet und den Hinter Birtis, wo uns unser Jodlerkamerad Köbi Jeker mit einem erfrischenden Most als „gäbiger" Durstlöscher aufwartete und das Chörli gleich noch zu einem späteren Wildsaupfeffer einlud, erreichte man am späten Nachmittag wieder den Ausgangspunkt der bestens gelungenen und abwechslungsreichen Karfreitagswanderung 2007!

Bei Wildsaupfeffer im Birtis den 6. Geburtstag gefeiert
Am 13. April 2001 (Karfreitag) wurde das „Geissbärgchörli" gegründet und auf dem „Geissberg" aus der Taufe gehoben. Dies nahmen wir genau 72 Monate später (ganz genau am 13. April 2007) zum Anlass, Geburtstag zu feiern. Bei einem herrlich mundenden Wildsaupfeffer, zu dem unser 1. Tenor Köbi Jeker zu sich nach Hause eingeladen hatte, verbrachte man einen wunderschönen Frühlingsnachmittag bei Speis und Trank im „Hinter Birtis". Dabei wurde auch etwas in der Vergangenheit geschwelgt und selbstverständlich auch das eine oder andere Lied zum Besten gegeben.

Bleibt zu hoffen, dass dem Geissbärgchörli Beinwil Schwung und Geist erhalten bleiben und es von den in den letzten sechs Jahren gemachten Erfahrungen, die vorwiegend gute waren, lernen und sich behutsam weiter entwickeln kann!

An dieser stelle nochmals ein herzliches „Dankeschön" an unseren Wildsaupfeffer-Koch Köbi Jeker und sein aufgestelltes Helferteam Sonja, Maja und Barbara.

Abschied von einem guten Freund
Am 14. Mai nahmen wir auf dem Friedhof „am Hörnli" in Basel Abschied von unserem spanischen Freund Luis Mateos und umrahmten die schöne und würdige Abdankungsfeier mit zwei Liedern der Jodlermesse von Jost Marty („Herrgott, mir stöhnd vor Dir" und „ Mit Dym Säge"), sangen aber auch das Lieblingslied des Verstorbenen, nämlich „s’Mälche" von R. Krenger.

Eine schwere und unheilbare Krankheit hat unseren spanischen Freund Luis im Alter von 71 Jahren (am Valentinstag 2007) aus dem blühenden Leben gerissen. Was bleibt, sind gute und schöne Erinnerungen an den liebenswerten Menschen aus dem spanischen Städtchen Oliva, wo das Geissbärgchörli Beinwil auch schon erlebnisreiche Tage verbringen durfte.

Wie das Leben so spielt……
liessen wir dann bereits einen Tag später - am 15. Mai - im „Mühlimättli" in Bretzwil ein „Happy Birthday" zu Ehren unserer musikalischen Leiterin erklingen. Im Kreise ihrer Familie, guten Freunden, vielen Bekanten und natürlich auch „ihrem" Geissbärgchörli feierte Maja Amport-Jeker ihren 30. Geburtstag. Gegen Morgen soll es gewesen sein, als die letzten Zecher den Heimweg unter die Füsse nahmen… Liebe Maja, ganz herzlichen Dank für die ausgezeichnete Bewirtung und nochmals alles Gute für die nächsten 100 Jahre!

Thiersteiner Bezirksmusiktag
Am 8. Juni hatten wir im Rahmen des 97. Bezirks Musiktag die grosse Ehre, am Abendprogramm mitzuwirken und uns zu präsentieren. Eigentlich waren wir aber an diesem Abend - der eher etwas für die erschienenen Freund der hervorragend dargebotenen Blasmusik war - fehl am Platz, denn unsere Lieder fanden kaum bzw. nur wenig Gehör. Dennoch herzlichen Dank der MG Beinwil!

„Die Herbstzeitlosen" in der „Glashütte"
Acht Tage später, am 16. Juni genau, waren wir samt Frauen zu unserem jüngsten Mitglied nach Beinwil/SO eingeladen, wo wir von der Familie Mateos Wick in der „Glashütte" herzlich empfangen wurden. Auf dem Programm stand ein Filmabend mit Kuchen- und Dessertbuffet. Und alsbald flimmerte der Schweizer Publikums-Hit „Die Herbstzeitlosen" über die Leinwand. Eine fröhliche Komödie, in der vier Frauen im „Besten Alter" mit viel Charme, Herz und Biss das Leben meistern. (Zum Film: Sei ihr Mann gestorben ist, hat Martha die Lebensfreude verloren. Im Emmentaler Dorf Trub macht man sich Sorgen. Ihre Freundinnen wollen Martha aufmuntern und schlagen ihr vor, sich einen alten trau zu erfüllen. Dass die Idee bei Martha solchen Anklang findet, hätten sie nie gedacht. Die 80-jährige Schneiderin eröffnete kurzerhand eine eigene Lingerieboutique. Als das Dorf davon erfährt, ist es rasch vorbei mit der Ordnung. Nun, der Film hielt, was er versprach: Spannung, Witz und das erhoffte Happyend!)

Süsser in jeder Hinsicht gestaltete sich der zweite Teil des Abends. Unsere Gastgeberin servierte feinen Kuchen und alles, was das Herz begehrt. Mit zwei Liedern dankte das Chörli und verabschiedete sich zu später Stunde in alle Himmelsrichtungen. Susana, ganz herzlichen Dank!

„Schinkenschmaus" im „Mühlimättli"
Zu einem rundum gelungenen Abend traf sich das Geissbärgchörli am 11. August, hatte doch unsere musikalische Leiterin Maja zu sich ins „Mühlimättli" nach Bretzwil geladen. Bereits beim Eintreffen war unser Appetit sichtbar in Angriffsstimmung versetzt. Dieser wurde aber vorerst mit einem von Köbi gereichten Apéro pariert…Dann stand aber, nebst purer Bauernhofidylle, ein deftiger „Schinkenschmaus" (Elsässer Schinken) mit Kartoffelsalat auf dem Programm. Allem und jedem wurde denn auch reichlich zugesprochen - wie auch den beiden Torten von Sylvia und Maja. Selbstverständlich wurde im „Mühlimättli" nicht nur dem leiblichen Wohl gehuldigt. Über den ganzen Abend verteilt wurde auch gesungen und mit Röbi Kamber vielleicht gar ein neues Mitglied für dem 2. Bass gefunden. Jedenfalls war es ein ganz tolles und speziell langes Beisammensein, das denn auch bezeichnenderweise mit dem Lied „A me schöne Morge" erst am frühen Sonntagmorgen sein Ende fand! Herzlichen Dank all jenen, die zum guten Gelingen beigetragen haben! Das Mitbringsel für die Gastgeberin wurde unterdessen nachgeliefert!

Flurina hat das Licht der Welt erblickt
Am 15. September gab es viel Grund zur Freude, schenkte doch unsere musikalische Leiterin Maja ihrem vierten Kind das Licht der Welt. Die kleine Flurina wog bei ihrer schnellen und unkomplizierten Geburt 3'300 gr und war 49 cm gross. Der Familie Amport-Jeker nochmals herzliche Gratulation!

Besuch bei Köbi im „Birtis"
Am 14. Oktober statteten wir unserem Köbi Jeker, der sich bei einem Motorradunfall in Italien einige Rippen und das Schlüsselbein gebrochen hatte, ein Besuch ab und wünschten ihm bei einem Gläschen Rotwein gute Besserung.

Therwil
„Happy Birthday" hiess es am 20. Oktober in Therwil, wo Annemarie Kleiber ihren 40. Geburtstag feierte, das Geissbärgchörli Gast sein durfte und dabei einige Lieder zum Besten gab, die rundum Gefallen fanden. Der Familie Annemarie und Patrick Kleiber sowie den aufmerksamen Partygästen ein herzliches Dankeschön!

Krankenbesuch
Am 20. Dezember, wenige Tage vor dem Weihnachtsfest, besucht das Geissbärgchörli im Bruderholzspital Jodlerkamerad Jakob Jeker und erfreute auch dessen Mitpatienten mit einem Ständchen.

Ins „Föifliber-Tal" gewandert
Zum Jahresabschluss stand am 27. Dezember unsere traditionelle Silvesterwanderung auf dem Programm. Deren Start erfolgte in der „Engi" in Nunningen/SO und führte - vorerst noch bei wärmenden Sonnenstrahlen und einigermassen gutem Geläuf - über den „Nebelberg" und „Dietel". Ab da änderte sich die Wetterlage grundlegend! Dichter Nebel und ein heimtückisch überschneiter Wanderweg hinunter ins Baselbiet war angesagt, die wunderschöne Winterlandschaft längst in einem trüben Grau verschwunden. Nichtsdestotrotz erreichte man Bretzwil/BL und damit auch den Hof Tschäggligen, wo unsere Leiterin Maja und deren Schwiegermutter Liesbeth eine Art Verpflegungsposten eingerichtet hatten und uns in der heimeligen Bauernstube ein tolles Zvieri mit eigener Ziegenwurst, Passwangmutschli, Selbstgebackenem etc. auftischten. Härzlichä Dank! Die Stimmung war - wie immer - gut! Wir aber befanden uns noch sehr weit vom Tagesziel Reigoldswil entfernt. Und unaufhaltsam brach die Nacht herein…

Über Stock und Stein und gefrorene Weidpfade erreichte die Truppe - lediglich mit einer einzigen Taschenlampe ausgerüstet - via dem Gebiet „Zwiden" und "Widentäli" schliesslich doch noch das Tagesziel Reigoldswil im „Föifliber-Tal, wo die bekannte Wasserfallenbahn ihre Wurzeln hat (www.wasserfallenbahn.ch). Dort kehrte man bei Alois Waser und Hans Steiner in der „Sonne" ein, liess sich bekochen und genoss ein herrliches Znacht in der bekannten „Gontenstube", sang einige Lieder und besiegelte - bei einem abschliessenden „Herrgöttli" - das alte Jahr 2007.

An dieser Stelle sei unser Chauffeur Thomas nicht vergessen, der uns mit seinem Bus gegen Mitternacht über vereiste Strassen wieder in heimische Gefilde zurück brachte!

Schlusspunkt

Das Geissbärgchörli wünsch allen Leserinnen und Lesern Glück im neuen Jahr, vor allem aber Gesundheit und Wohlergehen im 2008!

Mein/unser Dank gilt an dieser Stelle unserem Webmaster Roger Grolimund, der auch 2007 für die Aktualisierung unserer Website www.geissbaergchoerli.ch.vu besorgt war. Lieber Roger, herzlichen Dank!

„Geissbärgchörli"- Jahresrückblick 2006

Wieder ist ein Jahr vorbei, und so wird es einmal mehr Zeit, Rückschau zu halten. Ich werde keinesfalls von schlimmen Ereignissen berichten, die uns 2006 beschäftigten und nachdenklich zu stimmen vermochten! Vielmehr möchte ich einzig über das Schöne unserer Jodlergruppe berichten, die ein von Höhepunkten gespicktes Jahr erleben und vielen Leuten Freude bereiten durfte. Begleiten Sie das Geissbärgchörli also auch diesmal auf einem Streifzug durch das Jahr 2006. Viel Vergnügen!

Verfasser: Ruedi Saner

Geburtstagsständchen
Mit einem Geburtstagsständchen startete das „Geissbärgchörli" am 11. Februar ins neue Jahr. In der „Traube" in Büsserach/SO erfreute man Jean-Pierre Heitz, der seinen 60. feierte, und natürlich dessen viele Gäste. Anbei auch ein „Dankeschön" der Wirtefamilie der "Traube"!

Dr Rosemarie s’Solothurner Lied
Am 19. Februar war das Chörli erneut im Thierstein unterwegs. Im „Rössli" in Erschwil/SO überraschten und erfreuten wir mit unseren Jodelliedern Rosemarie Studer-Jeger, die mit zahlreichen Gästen ihren 70. Geburtstag feiern durfte. Am gemeinsamen Singen des Solothurner Liedes (Es lit es Stedtli wunderschön…), dürfte speziell die Jubilarin ihre helle Freude gehabt haben… Herzlichen Dank!

Jubilar mit Soloauftritt
Als Überraschungsgast trat das Geissbärgchörli am 3. März im Restaurant Reh in Beinwil/SO auf, wo der ehemalige Beinwiler Gemeindepräsident Urs Kaufmann seinen 60. Geburtstag feiern durfte. Vor einer grossen Festgemeinde gab das Chörli einige Lieder zum Besten und sorgte damit - natürlich zusammen mit der Musikgesellschaft Beinwil - für bodenständige Stimmung, die bis weit in den Morgen hinein anhielt und den aufgestellten Jubilaren im Morgengrauen gar als Solosänger mit dem Hit „Sierra Madre" auftrumpfen sah… Herzlichen Dank!

„Zur alten Post"
Am 20. März war das Geissbärgchörli bereits wieder unterwegs. In der Kultur-Schüre „Zur alten Post" in Blauen BL feierte Sepp Borruat sein 60. Wiegenfest. Zusammen mit dem Jodlerklub „Mis Dörfli" aus Duggingen BL umrahmte man einen ganz tollen Anlass mit Jodelliedern und erfreute die ganze Festgemeinde. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön der Familie Sandra und „Göpf" Hasenböhler, die uns diesen Auftritt in Blauen erst ermöglicht hat!

Auf dem „Grundköpfli"
In der Regel führt die alljährliche Karfreitagswanderung dorthin, wo am 13. April 2001 das Chörli aus der Taufe gehoben worden ist, nämlich auf den Geissberg (Gemeinde Beinwil/SO). Doch diesmal machte uns der liegen gebliebene Schnee auf den Jurahöhen und speziell im Passwanggebiet und dem Vogelberg einen dicken Strich durch die Rechnung! Kurzfristig wurde das einstige Tagesziel geändert und mit dem ganzen Geissbärgchörli-Tross und einigen Fans in die Laufentaler Gemeinde Liesberg disloziert. Dort fand man sich gegen die Mittagszeit mit Kind und Kegel ein und traf Vorbereitungen für einige gemütliche Stunden auf dem Rastplatz „Grundköpfli" (Bilder im Fotoalbum!).

Rasch wurde mit mitgebrachtem Holz ein wärmendes Feuer entfacht und der Mittagstisch mit gegrilltem Fisch, Thonsalat, und was da noch alles an „Verbotenem" aus dem Rucksack gezaubert wurde, vorbereitet. Jedenfalls entwickelte sich auf dem Grundköpfli ein ganz gefrässiges Dasein und fröhliches Mit- bzw. Beieinander. Später fanden auch noch einige Bekannte den Weg zum lauschigen Plätzli ob Liesberg.

Zwei Jubilare
Gleich zwei Geburtstagsständchen standen am 7. Mai auf der „Tagesordnung". So erfreute man beispielsweise im „Kreuz" im solothurnischen Metzerlen Hugo Vogt aus Erschwil, der zusammen mit seiner Familie und guten Bekannten und Freunden seinen 80. Geburtstag feiern durfte und trat am gleichen Tag auch im Restaurant „Reh" in Beinwil in Erscheinung - nämlich beim 60. Geburtstag von Rösli Bieli. Den Geburtstagskindern sowie den Familien Vogt und Bieli ein ganz herzliches Dankeschön!

Fondueplausch
Weil uns das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung machte und wir den Maibummel nicht wie geplant durchführen konnten, begab man sich nach der Gesangsprobe vom 12. Mai auf den Meltingerberg (Gemeinde Meltingen SO) und genehmigte sich im dortigen Restaurant ein Fondue. Dass auch einige Lieder zum Besten gegeben wurden, versteht sich von selbst. Dem Hausherr, Hans Borer, dem man gleichzeitig zum Geburtstag gratulieren durfte, ein Dankeschön für das gespendete Freibier!

Krankenbesuch
Weil sich unser 1. Tenor, Köbi Jeker, bei einem Unfall Rückenverletzungen zugezogen hatte und ein Aufenthalt im Kantonsspital Laufen unumgänglich wurde, statteten wir unserem Jodlerkameraden am 22. Mai einen Besuch ab und sangen ihm einige Lieder.

Sommernachtsfest
Am 1. Juli führte die CVP Bärschwil/SO ihr Sommernachtsfest durch. Dem Anlass voraus ging ein Gottesdienst in der Dorfkirche, den das Geissbärgchörli zusammen mit dem Kirchenchor Bärschwil, der auf eindrückliche Art und Weise die Mülhauer Singmesse sang, gesanglich umrahmte. Im Anschluss an den Gottesdienst unterhielt das Geissbärgchörli die versammelte Festgemeinde auf dem Kirchenplatz.

Happy Birthday uf em Bärghübel
Mit unseren Jodelliedern umrahmten wir am Vorabend des Nationalfeiertages auf dem „Bärghübel" im solothurnischen Bärschwil den 50. Geburtstag von Metzgermeister Marcel Studer und trugen im geräumigen Festzelt mit zur guten Stimmung bei. Nochmals herzlichen Dank der Familie Studer für das schmackhafte Essen und das tolle Dessertbuffet!

Hochzeit am Bannalpsee
Am 5./6. August war man zusammen mit vielen Gästen zur Hochzeit von Regula Wick und Pius Geisinger auf die Bannalp NW - die man mit der Luftseilbahn erreichte - geladen, wo am dortigen Bannalpsee bei eher „feuchten" Bedingungen die Trauung vorgenommen und im geräumigen Berggasthaus „Urnerstaffel" auf das Brautpaar angestossen wurde. Unsere Lieder und unser Auftreten, so durfte sich das Geissbärgchörli am Morgen danach sagen lassen, waren mit ein willkommener Bestandteil eines ganz unkomplizierten und eher ungewohnten Hochzeitsanlasses in der trutzigen Bergwelt der Innerschweiz. Liebe Regula und Pius, ganz herzlichen Dank für die beiden schönen und eindrücklichen Hochzeitstage auf der Bannalp!

s’Buurebüebli
Gleich zwei Geburtstage standen am 3. September auf dem Programm. In der „Traube" in Büsserach SO war es Frau Liesel Hänggi aus Nunningen, die im Kreise ihrer Familie und vielen Freunden ihren 80. Geburtstag feiern durfte und die vom Geissbärgchörli mit Jodelliedern überrascht wurde. Beim gemeinsamen „Buurebüebli" sang und schunkelte die Jubilarin samt der ganze Festgemeinde kräftig mit, während das „Happy Birthday" für Liesel Hänggi noch wuchtiger und freudiger erklang.

Etwas später war man dann im Restaurant „Neuhüsli" in Beinwil SO und überbrachte Ernst Kohler aus Beinwil SO mit einen bunten Melodienstrauss zum 70. Wiegenfest.

Das Geissbärgchörli bedankt sich und wünscht beiden Jubilaren nochmals alles Gute, Glück und Zufriedenheit.

Hochzeit und Jubiläum
Für das Geissbärgchörli ging es am 9. September wieder rund. In der Klosterkirche Beinwil SO gaben sich Marie-Louise Grolimund und Thomas Kottmann ihr Ja-Wort, während das Geissbärgchörli den Gottesdienst gesanglich umrahmte und auch beim anschliessenden Apéro die Gäste unterhielt. Den beiden Jodlerkameraden vom JK Ramstein aus Bretzwil, Sepp Bucher und Gödi Amport, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Verstärkung!

Am Abend des 9. Septembers traf man das Geissbärgchörli dann wieder in einer ganz anderen Gegend, nämlich im solothurnischen Gempen (Dorneckberg), wo auf dem Areal Forstwerkhof Gempen das Jubiläumsfest „20 Jahre Forstrevier Dorneckberg" (Gempen, Hochwald, Nuglar-St.Pantaleon und Dornach) über die Bühne ging und wo sich Jagdhornbläser, Alphornbläser und eben Jodler die Hand reichten.

MParc Dreispitz
Am 14. Oktober nahm das Geissbärgchörli ein Engagement der Migros Basel wahr und trat im MParc Dreispitz auf. Mit zahlreichen Liedern erfreute und erreichte man dabei wenigstens einen kleinen Teil der riesigen MParc-Kundschaft, währen wiederum ein Teil unerreichbar schien und in hektischer Eile sein Tagesgeschäft erledigte. Mit „Aus der Region. Für die Region" kennzeichnet die Migros Basel sämtliche Produkte, die aus der Region Baselbiet, Fricktal, Jura und dem Schwarzbubenland stammen. Und weil das Geissbärgchörli seine Wurzeln ebenfalls im Schwarzbubenland hat, wurde man auch in dieser Hinsicht dem Motto gerecht! Der Auftritt im MParc Dreispitz hat sich in jedem Fall gelohnt, denn sowohl vom Zenterleiter André Lanz als auch vom Publikum durfte man viel Lob mit ins Schwarzbubenland zurück nehmen!

Im Reckenkien
Der Oktober bescherte der Schweiz vom 20. bis 22. Oktober ein Traumwochenende mit Temperaturen von deutlich über 20 Grad. Zehntausende von Menschen nutzten das schöne Wetter und spazierten, flanierten oder wanderten durch die herbstlich gefärbten Wälder. Diesem Trend folgte auch das Geissbärgchörli, das die Gunst der Stunde nutzte und am 22. Oktober seine Herbstwanderung abhielt Via Passwang ging’s über die „Wechte" und "Rodisegg" an eine herrlich gelegene Feuerstelle, wo man, direkt über dem „Reckenkien" und dem Guldental (Gemeinde Mümliswil-Ramiswil SO), hemdsärmlig einige Stunden beim Grillieren verbrachte und weit in der Ferne das Berneroberländer Dreigestirn „Jungfrau, Mönch und Eiger" bestaunen konnte. Gegen Abend trat man via der alten Passwangstrasse, Beinwil und Nunningerberg wieder den Heimweg an. Unseren beiden Mitgliedern Maja und Guido, die das Ganze bestens organisierten, ein herzliches Dankeschön!

Fondueplausch mit Tuula und Luis
„Die Liebe geht durch den Magen", dachte sich das Geissbärgchörli am 17. November und verband Nützliches mit Gutem: Im „Älpli" unseres 2. Basses Ruedi wurde ein Fondueplausch organisiert und gleichzeitig auf dessen Geburtstag angestossen. Die Freude war riesig, als auch noch Tuula Lappalainen und Louis Mateos aus dem spanischen Rafelcofer, jene beiden Fans, die uns im Herbst 2005 ein tolles Weekend auf der Iberischen Halbinsel ermöglichten, erschienen. Den beiden Weitgereisten wurde, es versteht sich von selbst, ein herzlicher Empfang zuteil! Selbstverständlich wurde auch „fleissig" geprobt! Doch diesmal, man soll es nicht verheimlichen, wurde mehr Gewicht auf das genüsslich-gemütliche Beisammen- bzw. Zusammensein gelegt! Freudig durfte auch verkündet werden, dass gleichentags www.geissbaergchoerli.ch.vu den 5000-sten Zugriff zu verzeichnen hatte!

An dieser Stelle ein grosses „Dankeschön" an Sylvia Saner, die für das ausgezeichnete Fondue verantwortlich zeichnete!

Jodler-Wiehnacht
Erstmals seid Bestehen des Geissbärgchörli viel diesem die Ehre zu, an einem Jodlerobe mitzumachen. So geschehen am 25. November in Bretzwil BL, wo bei den Ramstein-Jodlern die 7. Jodler-Wiehnacht auf dem Programm stand, und die Dorfturnhalle mehr als gerammelt voll war. Der Anlass wurde um 20.00 Uhr vom bekannten Ländlertrio „Limmeregruess" aus Mümliswil musikalisch eröffnet. Nebst dem „Geissbärgchörli" und seiner Leiterin Maja Amport-Jeker präsentierten sich auf der Bühne: Jodlerklub „Bärgbrünneli" Liesberg (Leitung Thomas Saling), das Dragonerchörli von Marianne Smug und die Alphorngruppe Laupersdorf. Dazu traten aus den eigenen Reihen die beiden Jodelduette Susanne Dietler/Heidi Hartmann sowie Verena Amport/Heidi Hartmann (Begleitung: Walter Schwander) und erstmals auch das Chinderchörli von Heidi Hartmann-Amport auf. Es war übrigens der bereits 20. Auftritt, den das Geissbärgchörli 2006 bestritt. Mit den 3 Liedern „Bärgwanderig" (Ueli Moor), "s’Mälche"(Oskar Fr. Schmalz) und Ruedi Bieri’s „Säg Froueli gib doch nah…" wusste das Geissbärgchörli, das für sich beste Reklame machte, durchwegs zu gefallen und durfte viel Lob einheimsen!

Drei Tage auf der Iberischen Halbinsel
Mit Urlaub in Spanien verbindet man in der Regel Mittelmeerstrände, Sangria, Sonne und Riesenportionen Paella, Fisch. Spanien ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel und bietet ja eine unendliche Palette an Sehenswürdigkeiten und natürlich auch Naturschönheiten etc. Tradition vermischt sich mit Modernem. Berühmte Museen, Galerien und barocke Kirchen reihen sich hier an lebhafte Kneipen, pulsierende Discos, gemütliche Esslokale, Ferienwohnungen, Geschäfte und Hotels.

Nun, anlässlich dem Spanien-Weekend, das dass Geissbärgchörli vom 30. November bis am 3. Dezember 2006 in Oliva verbringen durfte, konnte man den herrlichen Sandstrand und tatsächlich auch noch das eine oder andere Bad im Mittelmeer und natürlich auch diverse sonstige Annehmlichkeiten geniessen. Ansonsten war das Programm, das man nach der Landung in Alicante zu bewältigen hatte, eher happig, zumal zwei private und ein eher öffentliches Ständchen (Buchvernissage) auf dem Programm standen. Doch, und das ist wohl das Wichtigste, die diversen Auftritte, die es vorwiegend vor spanischem Publikum - dem wohl, weil es unserer Sprache nicht kundig war, kein Wort verstand, eher die Jodelliedermelodien gefielen - zu „bewältigen" galt, gelangen vortrefflich, was der jeweilige tosende Applaus der Zuhörer bewies. In erster Linie fuhr das Geissbärgchörli aber ins spanische Dörfchen Rafelcofer, um einem guten Freund und Vater unserer Jodlerin Susana Mateos musikalische Überraschungsgrüsse aus der Schweiz zu überbringen und ihm zum 70. Geburtstag gratulieren und das Beste wünschen zu können. Die Überraschung gelang denn auch in jeder Beziehung, was die feuchten Augen des „Geburtstagskindes" Luis Mateos sowie der Gedankenaustausch beim darauf folgenden Fondueschmaus und „Schweizerabend" deutlich bewiesen.

Der Rückflug mit EasyJet ab Alicante via Marseille und den verschneiten Schweizer Alpen zum Euro Airport Basel-Mulhouse-Freiburg (der dank des Umbaus wieder zu einem würdigen Tor zur trinationalen Regio am Oberrhein geworden ist), wo der Geissbärgchörli-Reisetross nach der Grenzkontrolle herzlich von Ruth Schmidlin mit einem Willkommenstrunk empfangen und in der Heimat begrüsst wurde, gestaltete sich bei herrlichen Wetterbedingungen reibungslos.

Spanien war ein Weekend wert! Und deshalb allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben, ein herzliches „Dankeschön"!

Happy Birthday in der Vorweihnachtszeit
Zum 60. Geburtstag gratulierten wir am 17. Dezember im Rest. Reh in Beinwil Hans Tschan und unterhielten mit diversen Liedern die versammelte Festgemeinde der Familie Tschan aus Beinwil/SO. Lieber Hans, das gemeinsam gesungene „Happy Birthday" soll Dich noch lange und bei bester Gesundheit an Deinen 60. Geburtstag - und ein bisschen auch an das Geissbärgchörli - erinnern! Erika, ganz herzlichen Dank!

Silvesterwanderung im Dorneckberg
Gutes „Geläuf" und gute Laune waren am 27. Dezember angesagt, stand doch zum Jahresabschluss die Silvesterwanderung 2006 auf dem Programm. Diese führte bei Minusgraden und besten Bedingungen via der Sagmatt (Seewen/SO) dem Seeli entlang bergwärts zu den beiden Höfen Moos und über gefrorene Weiden weiter ins Bergrestaurant Eigenhof. Dort wartete die Wirtin, Frau Wiggli, mit einem vorzüglichen Nachtessen auf, das denn auch reichlich genossen wurde. Es versteht sich von selbst, dass man den anwesenden Gästen das eine oder andere Lied zum Besten gab und auch die Jassrunde für einige Augenblicke ihre Karten niederlegte. Die Rückfahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung gestaltete sich im zu kleinen PW zum Schluss eigentlich (fast) reibungslos.

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Rita und Urs Kamber aus Seewen, die dem Geissbärgchörli vorab einen geradezu optimalen Start zur traditionellen Silvesterwanderung auf den Eigenhof ermöglichten! Die Silvesterwanderung 2006 - als Jahresabschluss gedacht - darf jedenfalls als „bestens gelungen" bezeichnet werden!

Schlusspunkt

Gehören Sie zu den Menschen, die am Ende eines Jahres gerne einen Blick in die Zukunft wagen? Ich persönlich möchte gerne erfahren, was auf mich zukommt. Aber nur dann, wenn es etwas Positives ist – negative Voraussagen belasten mich, und deshalb verdränge ich sie auch gleich wieder. Und so wünsche ich Ihnen eben jede Menge Positives, vor allem aber Gesundheit im 2007!

Mein/unser Dank gilt an dieser Stelle unserem Webmaster Roger Grolimund, der auch 2006 für die Aktualisierung unsere Website besorgt war!

„Geissbärgchörli"- Jahresrückblick 2005

Verfasser: Ruedi Saner

1. Start als Überraschungsgast
Für das Geissbärgchörli begann das neue Jahr am 2. Januar 2005 so, wie es am Silvesterabend 2004 geendet hatte - nämlich mit einem Ständchen. In der Schützenstube von Wahlen BL feierte Benno Schmidlin seinen 65. Geburtstag, wozu das Geissbärgchörli als Überraschungsgast geladen war. Die Überraschung gelang denn auch hundertprozentig. Erfreuten wir doch mit einigen Liedern nicht nur den erstaunten Jubilaren Benno - auch die geladenen Gäste spendeten Applaus und verlangten Zugaben, die selbstverständlich gewährt wurden. Der Start ins neue Jahr war damit hundertprozentig gelungen!

2. Im Zentrum Passwang
Anlässlich einer Matinee erfreuten das SQ „Häxeschuss" und das Geissbärgchörli am 23. Januar im Zentrum „Passwang" in Breitenbach/SO die dortigen aufmerksamen Bewohnerinnen und Bewohner. Abwechslungsweise unterhielt man auf 2 Etagen Betagte und auch deren Betreuerinnen und Betreuer. Im Anschluss an die Matinee offerierte das Zentrum „Passwang" einen Aperitif, an dem sich auch der Heimleiter Urs Spielmann beteiligte und für die beiden Formationen lobende Worte fand.

3. Red-Holstein-Elitetag in Burgdorf
Die Schweizerische Red-Holstein-Kommission (SRHK) führte am 13. Februar in der Markthalle in Burgdorf den 6. RH-Elitetag durch. Mit einem äusserst abwechslungsreichen Programm, das vom frühen Sonntagmorgen bis am späten Nachmittag dauerte, wurde dem fachkundigem Publikum aus der ganzen Schweiz die Stärke der Red-Holstein-Kuh als wirtschaftliche und zukunftsorientierte Viehrasse aufgezeigt und demonstriert.

Dem Geissbärgchörli fiel in Burgdorf die Ehre zu, den Grossanlass in der riesigen Markthalle mit etlichen Auftritten im weiten Rund gesanglich zu umrahmen und einen weiteren Meilenstein in der 4-jährigen Geschichte des Chörlis zu legen. Dass dabei unsere beiden hübschen Jodlerinnen vom Geissbärgchörli in ihren Trachten ebenfalls Bewunderung einheimsen konnten, versteht sich eigentlich von selbst!

Weniger romantisch gestaltete sich dafür die abendliche Heimfahrt im VW-Bus, hatten doch Tief „Ulf", heftiges Schneetreiben und bissige Kälte den Passwang als Übergang ins Schwarzbubenland innert Minuten in ein geradezu unüberwindbares Hindernis verwandelt. Chaos pur! Die abenteuerliche Rutsch- und Rückfahrt zur Autobahnauffahrt konnte damit beginnen. Durch den Belchentunnel via Basel, das sich auf den Morgenstraich und die „drey scheenschte Dääg" vorbereitete, erreichte man letztlich doch noch heimatliche Gefilde. Unserem Chauffeur „Köbi" Jeker, der grandiose Arbeit verrichtete, muss an dieser Stelle ein Kränzchen gewunden und ein kräftiges Dankeschön ausgesprochen werden!

4. Karfreitagswanderung 2005
Der diesjährigen Karfreitagswanderung vom 25. März 2005 waren - trotz eher durchzogenen Wettervorhersagen und dunklen Wolken am Himmel - geradezu vorzügliche Bedingungen beschieden. In der Regel geht dieser traditionelle Anlass auf dem „Geissbärg" in Beinwil/SO über die Bühne - dort nämlich, wo das Geissbärgchörli am 13. April 2001 gegründet worden ist. Weil aber der „Chef" nicht gut zu Fuss war und dazu auch noch ein Kinderwagen mit der jüngsten Teilnehmerin geschoben werden musste, wählte man für einmal eine äusserst bequeme Variante und traf sich mit Kind und Kegel auf dem legendären „Fasnachtshübeli" in 4228 Erschwil. Dort, wo sonst die Erschwiler Stellungspflichtigen, und das seit Menschengedenken, mit der Böögverbrennung dem Winter den Garaus machen und dem „Scheibenschiessen" hoch über dem Dorf noch gehuldigt wird, verbrachte das „Geissbärgchörli" einen kameradschaftlichen Karfreitagnachmittag und begoss am Lagerfeuer - wie es eben beim Chörli auch Brauch ist - seinen vierten Geburtstag. Selbstverständlich ertönte dazu ein kräftiges Happy Birthday. Für das Selbstgebackene und die mitgebrachten Köstlichkeiten unserer Frauen ein herzliches Dankeschön!

5. Anna Lötscher 90-jährig
Am 5. April überraschten wir im Wohn- und Beschäftigungsheim „St. Catherine" im jurassischen Lucelle Frau Anna Lötscher-Saner mit einem Geburtstagsständchen und einem kräftigen Happy Birthday. Mit unseren Liedern erfreuten wir nicht nur die 90-Jährige, sondern auch viele Geburtstagsgäste und Gratulanten, unter ihnen auch der Gemeindepräsident von Kleinlützel, Erich Lutz-Saner mit Gattin.

Dem Ständchen in Lucelle folgte just noch eine überraschende Einladung. Und so landete man über verschlungene Strassen und Wege auf dem bekannten Schützenhof in Roggenburg/BL, wohin Fränzi und Franz Lötscher das Geissbärgchörli geladen hatten. Bei einem guten Tropfen Rotwein und einem guten Käffeli mit „Seitenwagen" wurden freundschaftliche Beziehungen geschlossen. Dass unsere Landwirte zusätzlich noch den Schützenhof und dessen Infrastruktur besichtigen und begutachten mussten, versteht sich bei der Besetzung der Jodlergruppe Geissbärgchörli eigentlich von selbst. Kurz nach Mittenacht verabschiedete man sich mit einem letzten Lied von der Gastgeberfamilie und steuerte im gemieteten Bus heimatliche Gefilde an.

An dieser Stelle den Lötschers ein herzliches „Dankeschön"! Grosser Dank gebührt auch der Leitung im Wohn- und Beschäftigungsheim St. Catherine in Lucelle für den Apéro.

6. Trachtenweihe in Bretzwil
Anlässlich der Trachtenweihe des Jodlerklubs „Echo vom Ramstein" aus Bretzwil/BL gehörte das Geissbärgchörli in der Turnhalle von Bretzwil/BL ebenfalls zu den vielen Mitwirkenden, die diesen Anlass mit ihren Vorträgen bereicherten. Behörden- und Vereinsvertreter waren ebenso vertreten, wie von der Baselbieter Regierung die Landrätin Frau Sabine Pegoraro aus Pfeffingen, die Grüsse überbrachte. Im Namen des Bretzwiler Gemeinderates und der ganzen Dorfbevölkerung gratulierte auch die Gemeindepräsidentin, Frau Monika Alispach, zum neuen Outfit. Zum Schluss der Trachtenweihe (sie begann am Morgen mit einem feierlichen Gottesdienst, unter Mitwirkung des Gemischtenchors Bretzwil, und einem Apéro für die vielen Gäste, die von den Baselbieter Fluehtrychler und der Onoldswiler Alphorngruppe unterhalten wurden) gab’s als Erinnerung an den Anlass für sämtliche Gruppen ein Andenken in der Form eines Trachtenmanndlis. Mit „Bärgarve" von Hans Walter Schneller rundete der Gesamtchor, gebildet von sämtlichen anwesenden Jodlerinnen und Jodlern, dem Jodlerklub „Sunnesyte" aus Nunningen und dem Geissbärgchörli, den Anlass ab. Die Kapelle „Chnöpf & Drööt" von Walter Schwander sorgte überdies für den musikalischen Ausklang der Bretzwiler Trachtenweihe vom 24. April 2005.

7. „Goldene Hochzeit" im Elsass
Via Kleinlützel, Kiffis, Raedersdorf und dem historischen Garnisonsstädtchen Ferrette erreichte das Geissbärgchörli im VW-Bus am späten Nachmittag des 30. April die französische Ortschaft Mörnach. Im dortigen Gemeindesaal wurde die „Goldene Hochzeit" von Agathe und André Mona gefeiert. Das Jubelpaar sollte vom Geissbärgchörli mit echt schweizerischer Folklore überrascht werden. Und weil der elsässische Jura sich auf der natürlichen und sprachlichen Grenze zur benachbarten Schweiz befindet, war es nicht schwer, das Jubelpaar und seine vielen Gäste mit gefälligen und träfen Jodelliedern zu begeistern. Dem Applaus jedenfalls war zu entnehmen, dass der Jodelgesang von ennet der Grenze Gefallen gefunden hatten. Und da die Elsässer u.a. auch sehr bekannt sind für gutes Essen und hervorragende Weine - von Süssigkeiten gar nicht zu reden -, wurde auch diesem Teil des Anlasses mächtig zugesprochen. Nach zwei abschliessenden Vorträgen verabschiedete sich das Geissbärgchörli kurz nach Mitternacht Richtung Grenze und erreichte via Liebenswiller und Leymen wohlbehalten wieder die Schweiz.

8. Maibummel am Blauen
Der Maibummel führte das Geissbärgchörli am 27. Mai ins Restaurant „Blauen Reben", zwischen den Gemeinden Blauen und Nenzlingen gelegen. Blauen ist ein schmuckes Bergdorf, das u.a. einen gut erhaltenen Dorfkern aufzuweisen hat und bekannt ist für gute Theateraufführungen. Ebenfalls am Blauen-Südhang liegt die Gemeinde Nenzlingen, wo die barocke Pfarrkirche St. Oswald das Dorfbild prägt und die Eggfluh eine tolle Aussicht auf die Region bietet. Zwischen diesen beiden Laufentaler-Gemeinden liegt eben das bekannte Restaurant und Ausflugsziel Blauen Reben.

9. Ständchen
Am 18. Juli stand der 60. Geburtstag von Göpf Hasenböhler auf dem Programm. Das Geissbärgchörli durfte das Familienfest auf dem Eigenhof im solothurnischen Seewen mit seinen Liedern umrahmen und dabei nicht nur den feiernden und jugendlichen „Göpf" erfreuen und begeistern.

10. Im Schwarzwald
Am 13. August reiste das Chörli erstmals in deutsche Lande. Im Gasthaus „Sennhütte", Schwand, bei Tegernau im Kleinwiesental, Region Schwarzwald, durfte Hugo Wick, der Schwiegervater unseres Mitgliedes Susana, seinen 70. Geburtstag feiern. Das Geissbärgchörli umrahmte die gediegene Feier ennet der Grenze mit einigen Liedern.

11. Im Räbbärg
Am 4. September fand das Pratteler Rebenfest statt („75 Jahre Weinbauverein Pratteln"). Auch das Geissbärgchörli war zu diesem Anlass geladen. Und so traf man sich pünktlich auf dem bekannten „Schmittiplatz", wo gleich eingesungen wurde und alsbald das „Räbätaxi" erschien um die Wartenden, wie beispielsweise das Geissbärgchörli, in den Rebberg der Familie Marianne und Fritz Schneider oberhalb von Pratteln zu befördern. Mit zahlreichen Jodelliedern unterhielt das Geissbärgchörli oberhalb Pratteln die anwesenden Besucherinnen und Besucher.

12. Erntedank-Gottesdienst 2005 (Auftritt)
Zusammen mit den Primarschüler/Innen der 1. bis 6. Klasse aus Beinwil und dem Organisten Roman Steiner umrahmte das Geissbärgchörli am 25. September den ökum. Erntedank-Gottesdienst in der bis auf den letzten Platz angefüllten und von Bethli Christ herbstlich geschmückten Klosterkirche Beinwil/SO. Der traditionelle Anlass stand unter dem Patronat des Landwirtschaftlichen Bezirksverein Thierstein.

Die Eucharistiefeier wurde von Pater Bruno Scherer geleitet, während die Festpredigt die reformierten Pfarrerin Jutta Schenk hielt. Gleichzeitig mit der Feier wurde der kleine Luca Lombardo aus Meltingen getauft.

Mit den träfen Liedern „B’hüet üs Gott der Chüejerstand" (Komponist: J. Clémençon), „Bärgwanderig" (Ueli Moor), „’s Mälche" (Oskar Fr. Schmalz), dem „Andachtsjodler" (1830 in Sterzing zur Christmette gesungen, nach einer Aufzeichnung von Josef Pommer) und „Obeglogge" (Ernst Sommer) sang sich das Geissbärgchörli in die Herzen der vielen Gottesdienstbesucherinnen und -besucher. Diese verlangten nach dem Erntedank-Gottedienst mit heftigem Applaus gar eine Zugabe, die vom Chörli mit „Bim Vernachte" von Emil Herzog noch so gerne gewährt wurde.

13. Mit „Easy Jet" nach Spanien
Das Geissbärgchörli verbrachte vom 21.-24. Oktober ein tolles Weekend in Spanien. Mit „easy Jet" ging’s ab Basel-Mulhouse via Genf nach Alicante, der 500'000-Einwohner-Stadt am Mittelmeer. Im Mietwagen erreichte das Geissbärgchörli am späteren Abend via der Touristenmetropole Benidorm das spanische Dörfchen Rafelcofer, wo es von Tuula Lappalainen und Luis Mateos, dem Vater unserer Jodlerin, Susana Mateos, mit spanischer Herzlichkeit empfangen wurde. Der erste Tag endete im Zigeunerquartier, wo zur Feier des Tages typisch Spanisches getafelt wurde und man spät unter die Decke kroch...

Am zweiten Tag - das Thermometer zeigte sommerliche 27 Grad - lud die Firma „Lappateos" zu einem Segeltörn. An Bord der Segeljacht „Ocean", die vom spanischen Besitzer selbst gesteuert wurde, durfte die Mitglieder des Geissbärgchörlis unvergessliche Stunden erleben und gar im 22 Grad warmen Mittelmeer baden, sich austoben und natürlich auch jodeln. Auch das abschliessende Essen im „Club Natico" wird - wie auch der 15 Km lange Sandstrand von Oliva - unvergessen bleiben…

Ebenso eindrücklich gestaltete sich die Tageswanderung ins Tal des Flusses „Serpis", wo man im bergigen Hinterland stundenlang durch Orangen-, Apfelsinen- und Zitronenhaine wandert und ob der enormen Vielfalt nur staunen kann.

Zum Weekend-Ausklang stand Valencia als drittgrösste Stadt Spaniens auf dem Programm. Sie zählt ca. eine Million Einwohner und soll viel Kulturelles bieten. Nun, diese Zeit hatten wir einfach nicht! Dennoch: Pures Staunen ob dem vielen Volk, den unzähligen Strassencafés, den Denkmälern, der Stierkampfarena - und natürlich auch ob der riesigen Markthalle, in der, man glaubt es kaum, von der Hühnergrippe gar nichts zu merken war! Hauptsächlich angetan waren wir, nebst der tollen Reisebegleiterin Tuula, vom 30.000 (!) Quadratmeter grosse naturwissenschaftlichen Museum „Ciudad" und dem „Ozeanografico". Vorbei am bekannten Naturschutzgebiet „La Albufera", einem 18 Kilometer südlich von Valencia gelegenen Süsswassersee, erreichten wir am Abend - etwas abgeschlafft und dennoch glücklich ob dem Erlebten - unsere Ausgangspunkt Rafelcofer.

Spanien war eine Reise wert! Daher ein grosses „Dankeschön" an Tuula Lappalainen und Luis Mateos, die für das Geissbärgchörli Beinwil fast ihre Selbstständigkeit aufgeben mussten und hervorragende Gastgeber waren, sowie an Geissbärgchörli-Susana und ihren Thomas, die uns dieses Erlebnis erst ermöglicht haben!

14. Hirschpfeffer im Birtis
Zum eigentlichen Spanien-Abschluss trafen wir uns am 26. Oktober bei unseren Freunden und Mitgliedern des Chörlis im Birtis, wo Jakob - unterstützt von Maja, die für die Chnöpfli-Zubereitung verantwortlich war - einen deftigen Hirschpfeffer mit eben Chnöpfli und Rotkabis auftischte und wo wir nochmals unser Spanien-Weekend Revue passieren liessen. Herzlichen Dank dem Küchenteam Jeker/Amport!

15. Happy Birthday
Am 12. November feierten wir den 50. Geburttages von Esther Lack-Borer, der Frau unseres 1. Tenors Fridolin. Im Schützenhaus in Breitenbach/SO, wo ein ausgezeichnetes Ambiente herrscht und der „Gaumenschmaus" von bester Qualität war, erfreuten wir das Geburtstagskind und die vielen Gäste und Gratulanten. Dabei war auch das SQ „Häxeschuss", das für Stimmung bis weit in den Morgen hinein besorgt war. Esther, ganz herzlichen Dank für die spontane Einladung und das gute Essen!

16. I dr Glashütte
Am 13. November befanden sich unsere spanischen Gastgeber, die uns während unserem 4-tägigen Aufenthalt in Spanien Gastrecht gewährten, in der Schweiz, was das Geissbärgchörli zum Anlass nahm, ihnen in der Glashütte in Beinwil ein Ständchen zu bringen.

17. Im Restaurant „Kreuz" im bernischen Gümmenen…
…überraschten wir am 11. Dezember Louise und Hans Jeger samt ihrer Gästeschar, danken ihnen für den „Zustupf" in die Kasse und gratulierten gleichzeitig zum 88. Geburtstag von Frau Jeger.

18. Jahresschluss im tiefen Schnee
Mit der traditionellen Silvesterwanderung, die bei teils heftigem Schneetreiben am 28. Dezember über die Bühne ging und bei Minusgraden auf den Matzendörfer Stierenberg (Gemeinde Ädermannsdorf /SO) führte, ging für das Geissbärgchörli ein in allen Teilen gelungenes Jahr zu Ende.

Hinter dem „Geissbärgchörli" liegt, liebe Leserinnen und Leser, ein ereignisreiches Jahr, das von zahlreiche Auftritten und Aktivitäten - einige davon sind vorgängig geschildert - geprägt und sehr intensiv war! Das „Geissbärgchörli" dankt an dieser Stelle seiner musikalischen Leiterin Maja Amport und auch Susana Mateos für den Einsatz. Auch all jenen sei gedankt, die 2005 dem Geissbärgchörli zur Seite standen!

Ein ganz besonderes „Dankeschön" gilt an dieser Stelle einmal mehr unserem Webmaster Roger Grolimund, der unsere zahlreichen Anliegen auch 2005 kompetent und zur vollen Zufriedenheit behandelte! Roger, ganz herzlichen Dank und alles Gute im neuen Jahr!

Endlich, werden die einen sagen; schade, die anderen – wie auch immer. 2005 ist vorbei, wir haben jetzt 2006! Das Geissbärgchörli wünscht Ihnen jedenfalls ein ganz gutes und sehr erfolgreiches 2006!

„Geissbärgchörli"- Jahresrückblick 2004

Verfasser: Ruedi Saner

1. Verschneiter Start ins neue Jahr
Bei geradezu hervorragenden Bedingungen fand am 3. Januar 2004 der Neujahrsbummel (Bilder im Fotoalbum) statt. Frau Holle hatte das ganze Land und besonders das solothurnische Schwarzbubenland mit einer feinen Schneeschicht überzuckert und bei Minusgraden für ein einzigartiges Ambiente gesorgt. Der rund 4-stündige Bummel führte uns auf wildromantischen Wanderwegen durchs Kaltbrunnental via Schindelboden zur Roderisweid. Auf dem Hof „Lämmlismatt", genau an unserer Route liegend, wurden wir, welche Überraschung, von der dortigen Bäuerin, Frau Häner-Lindenberger, mit Kaffee und Selbstgebackenem verwöhnt. Herzlichen Dank! Im Restaurant Hofer in Fehren setzte man den Schlusspunkt hinter einen gelungenen Anlass und genoss ein herrliches Nachtessen.

2. Geburtstagständchen
Am 27. Februar gaben wir - ohne unsere erkrankte Jodlerin Maja Amport, dafür aber mit den beiden Jodlerkameraden Christine Wyss und Gottfried Amport als „Aushilfen" - im Restaurant Kreuz in Blauen ein Geburtstagsständchen und erfreute mit schönen Jodelliedern den 70-jährigen Paul Autenried und seine Geburtstagsgäste.

3. Bei Schneegestöber gewandert
Der Start zur diesjährigen traditionellen Karfreitagswanderung (Bilder im Fotoalbum) vom 9. April fand bei Schneegestöber statt. Vom Bergrestaurant Meltingerberg (Gemeinde Meltingen/SO) führte die Wanderung mit Kind und Kegel via Chäsel zum Tagesziel, dem romantischen Rastplatz „Tänndli-Eggä" (Gebiet „Hochstölleli"), in der Gemeinde Erschwil/SO gelegen. Bräteln und einige gesellige Stunden waren angesagt. Und just zum Aufbruch guckte auch noch die senlichst erwartete Sonne hinter den Wolken hervor und sorgte mit ihrer Helligkeit für einen reibungslosen Abstieg in heimatliche Gefilde.

4. Ständchen in Lucelle
Am 18. April fuhr das Geissbärgchörli - erneut mit den beiden „Aushilfen" Christine Wyss und Gottfried Amport - nach Lucelle, zwischen Delsberg und Pruntrut gelegen. Im dortigen Wohn- und Beschäftigungsheim „Maison Ste. Catherine" sang man Anna Lötscher aus dem solothurnischen Kleinlützel zum 89. Geburtstag einige Lieder und erfreute überdies viele Heimbewohner (Bilder im Fotoalbum).

Im nahen Restaurant genossen wir zum Abschluss herrliche Karpfen aus dem Lützlersee und fuhren anschliessend - nicht ohne ein weiteres Ständchen für zahlreiche aufmerksame Elsässer und Gäste gesungen zu haben - gemächlich wieder der Heimat entgegen.

5. Geburtstagsständchen
Unser treuer Fan Marcel Zeugin feierte am 3. Juli in der Lauwiler Schützenstube seinen 30. Geburtstag. Dazu war selbstverständlich auch das Geissbärgchörli geladen, das diesen Anlass bis in die späten Abendstunden gesanglich umrahmte und dazu ein feines Essen genoss.

Marcel, herzlichen Dank für die Einladung!

6. Happy Birthday Ruth
Als eigentliche Überraschung fuhren wir am 10. September ins basellandschaftliche Blauen, wo unsere liebe Ruth Schmidlin, ein weiterer Geissbärgchörli-Fan, ihren 50. Geburtstag feierte. Die Überraschung war perfekt und die Freude allseits gross. Das herrliche Wetter und unsere Lieder trugen unter den Reben im Hinteren Gärtli 3 in Blauen zu einem gelungen Fest bei. Ruth, herzlichen Dank für die tolle Bewirtung und den grossen Batzen!

7. Erntedankgottesdienst in Beinwil
Am 24. Oktober umrahmte das Geissbärgchörli in der Klosterkirche von Beinwil/SO, zu Füssen des Passwang und der Hohen Winde gelegen, den diesjährigen Erntedankgottesdienst (Bilder unter Ereignisse), den Pater Bruno Scherer feierlich zelebrierte. Überdurchnittlich viele Gottesdienstbesucher aus der ganzen Talschaft nahmen an diesem Anlass teil und erfreuten sich sichtlich an unseren Liedern, die wir vortrugen. Man verzichtete auf die üblichen Jodellieder der Jodlermesse und sangen stattdessen „Morgelied", Ame schöne Morge", „Bärgbueb’s Wunsch", „Alpsummer" und Obeglogge" - als Zugabe „E Jodler". Zum abschliessenden Apéro im Klosterhof steuerte das „Geissbärgchörli" ebenfalls etwas bei, denn es liess Franz Stadelmanns „Däheim" und „Bärgarve" von Hans W. Schneller erklingen, nippte zwischenzeitlich aber auch an einem Gläschen Wein – eingeschenkt vom „Beibler" Kirchenpräsi persönlich. Geissbärgchörli bedankt sich bei allen Verantwortlichen des Anlasses – insbesondere bei Frau Annemarie Odermatt!

8. Geburtstagsständchen
Am 30. Oktober wurde das Geissbärgchörli kurzfristig zu einem Anlass der Jagdgesellschaft Erschwil geladen, wo u.a. auch Geburtstag gefeiert wurde. Mit einigen Liedern erfreuten wir die Anwesenden Jäger, Treiber und Gäste – ganz besonders aber die überraschten Geburtstagskinder Max Borer und Kurt Gutzwiler, die sichtlich erfreut waren.

9. Fondueplausch
Als Ersatz für den verregneten und buchstäblich ins Wasser gefallenen Tagesausflug ins Welschland, traf man sich am Abend des 12. November bei unserem Jodlerkameraden Jakob „Köbi" Jeker im „Birtis". Angesagt war ein Fondueplausch (Bilder unter Ereignisse und im Fotoalbum) mit Gesang und guter Laune. Dabei durfte unser jüngstes Mitglied, Susana Mateos, eine CD vom Beinwiler Erntedankgottesdienst (hergestellt von einem guten Bekannten der Jodlerin) präsentieren. Und weil das Fondue so ausgezeichnet mundete und die Stimmung hervorragend war, verweilte man eben länger als sonst… Herzlichen Dank den beiden Initianten Jakob Jeker und Maya Amport-Jeker!

10. Geburtstagsständchen zu Jahresabschluss
Zum letzten Auftritt im Jahr 2004 war das Geissbärgchörli am Silvesterabend ins Restaurant „Rütli" nach Liesberg geladen. Dort feierte Fredi Steiner mit 50 weiteren Gästen, dem Schwyzerörgeli-Trio Zmoos und natürlich dem Geissbärgchörli seinen 60. Geburtstag. Dem Jubilaren wurde selbstverständlich auch sein Lieblingslied gesungen - nämlich Franz Stadelmanns „Däheim". Der Familie Steiner einen herzlichen Dank für die Einladung zum Geburtstagsfest und dem feinen Essen aus der bekannten Rütli-Küche – zubereitet und aufgetischt von Rolf Steiner und seinen beiden Töchtern Jaqueline und Nicole!

An dieser Stelle gilt unser Dank allen, die das Geissbärgchörli im vergangenen Jahr unterstützten und ihm die „Stange" hielten.

Ein besonderes „Dankeschön" gilt deshalb unserem Webmaster Roger Grolimund, der - nebst sportlichen Aktivitäten, Prüfungen und Beruf - stets dafür besorgt war, dass www.geissbaergchoerli.ch.vu 2004 ein buntes und aktuelles Erscheinungsbild hatte. Roger, ganz herzlichen Dank für deine uneigennützige Arbeit!

Zum Jahresende erlebten wir alle - du, ich und Sie - ein Karussell der besonderen Gefühle. Eben noch waren Phuket, Khao und Sri Lanka Ferienparadiese, heute sind es Orte des Grauens, der Zerstörung. Noch vor Wochen kannte hier kaum jemand das Wort Tsunami, heute weiss die ganze Welt, was das bedeutet. Die vielen Schweizer Opfer geben uns vielleicht auch eine tiefer empfundene Ahnung des unermesslichen Leids in all den armen Ländern, die zehntausenden von Toten zu beklagen haben. Dennoch wird das Leben weitergehen müssen!

Das Geissbärgchörli wünscht allen ein gesundes neues Jahr 2005 – frei von Tod und Verwüstung!

"Geissbärgchörli"-Jahresrückblick 2003

Verfasser: Ruedi Saner

1. Neujahrsbummel
Bei leichtem Nieselregen startete am 4. Januar das Geissbärgchörli mit dem Neujahrsbummel im Laufental ins Jahr 2003 und beschloss den Anlass mit einem fröhlichen Beisammensein im Restaurant "Stachel" in Blauen, wo von der Wirtin ein herrliches Nachtessen servierte und den anwesenden Gästen das eine oder andere Lied vorgetragen wurde. Zu später Stunde wechselte mäniglich in die gute Stube von Köbis Ruthli, bevor Susana zum Aufbruch ins Schwarzbubenland mahnte und alle – mehr oder weniger – wohlbehalten wieder in heimatlichen Gefilden landeten.

2. Erste Probe
Den gesanglichen Start vollzog das Chörli am 20. Januar mit der ersten Gesangsprobe im Restaurant der Keramik Laufen. Herzlichen Dank der Direktion!

3. Wildsauschmaus
Zu einem herrlichen Wildsauschmaus war das Geissbärgchörli am 14. Februar in den "Birtis" zu unserem Jodlerkameraden Jakob Jeker geladen, wo buchstäblich die Post abging und der Kameradschaft deftig gehuldigt wurde.

4. Hauptprobe
Die zweite Gesangsprobe war zugleich als Hauptprobe für das Engagement im Elsass gedacht.

5. Ständeli im Elsass
Am Fasnachtssonntag, man schrieb den 2. Februar 2003, reiste das Chörli gemeinsam im VW-Bus unserer Jodlerkameradin Susana ins französisch-elsässische Muespach, um im dortigen Gemeindesaal ein versprochenes und überraschendes Engagement zu erfüllen. Das Geissbärgchörli trat somit erstmals im Ausland auf – und das mit beachtlichem Erfolg; denn die rund 40 Geburtstagsgäste hatten die helle Freude an unserem helvetischen Jodelgesang.

6. Susane Mateos Wick…
… wurde anlässlich der traditionellen Karfreitagswanderung (18. April 2002) auf den Geissbärg als neues Mitglied ins Geissbärgchörli Erschwil aufgenommen. Wiederum beteiligten sich Kind und Kegel an diesem Anlass auf dem Berg oberhalb des "HinterBirtis". Anlässlich dieser Wanderung, die bei geradezu idealen Bedingungen über die Bühne ging und bei der erstmals ein Mitglied in das "Geissbärgchörli" aufgenommen worden ist, wurde beschlossen, die Karfreitagswanderung alljährlich durchzuführen. Dass man auf dem Heimweg noch bei unserem neuen Mitglied und deren Familie im Garten der Glashütte landete, versteht sich von selbst.

7. Taufe in Bretzwil
Am 31. April nahmen wir – die Familien Amport und Mayer hatten uns dazu eingeladen - an der Tauffeier von Katja Amport und Timo Mayer in der Kirche von Bretzwil teil (siehe Fotoalbum!). Gesanglich umrahmt wurde der Gottesdienst vom JK "Echo vom Ramstein" Bretzwil, während das "Geissbärgchörli" beim Apéro zum Einsatz kam und die Gäste erfreute. Dabei schlug sich unser neues Mitglied Susana Mateos (Siehe unter Mitglieder!) bei ihrem allerersten öffentlichen Auftritt ganz bravourös – obwohl ihr die Knie wie Espenlaub zitterten! Für diesen Auftritt fand eine spezielle Probe statt, und die hat sich mehr als gelohnt!

8. Unser 1. Tenor "Fridli" Lack wurde 50
Am 14. Mai feierte unser Mitglied Fridli Lack seinen 50. Geburtstag. Zur ganz grossen und offiziellen Feier waren dann das Geissbärgchörli und 30 weitere Gäste drei Tage später in den St. Margarethensaal in Breitenbach geladen, wo das Chörli mit seinen Liedern für die gute Stimmung besorgt war und auch das vorzügliche Essen eine grosse Rolle spielte. An dieser Stelle ein "Dankeschön" an Esther und Fridolin Lack, die – zusammen mit treuen Helfern/Innen - hervorragende Gastgeber waren!

9. www.schwarzbuebe-jodler.ch
Am 11. Juli nahmen wir geschlossen - die Einladung erreichte uns via E-Mail -, zusammen mit einer Delegation vom Jodlerklub "Echo vor dr Flueh" aus

Laufen, an der Geburtstagsparty der Schwarzbuebejodler Dornach im Hotel Engel in Dornach teil. Zum 50. Geburtstag, den die Dornacher Jodler just an diesem herrlich warmen Sommerabend feiern durften, spielte auch die Werkmusik Swissmetall auf. Gleichzeitig erfreuten wir mit zwei Liedern auch ein junges Ehepaar beim Nachtessen. Insgesamt betrachtet, darf dieser Freitagabend als gelungen betrachtet werden!

10. Nationalfeiertag Titterten BL
Am 1. August war das "Geissbärgchörli" Gast in der 400-Seelen-Gemeinde Titterten BL. Auf Einladung der Gemeinde umrahmten wir den Festakt und unterhielten die Festgemeinde bis weit in die Nacht hinein (Siehe unter Ereignisse!).

11. Ruedi 60-jährig
Ruedi, unser 2. Bass, feierte am 14. November seinen 60. Geburtstag, anlässlich dem das Chörli eine ausgelassene Festgemeinde unterhalten durften. Dabei war auch Ruedis Stammklub, der JK "Echo vor dr Flueh" aus Laufen (www.echo-vor-dr-flueh-laufen.ch.vu). Dass die letzten Gäste erst im Morgengrauen das Erschwiler Schützenhaus verliessen, war vorauszusehen!

12. Äs wiehnachtelet
Zur Weihnachtsfeier und Jahresabschluss traf sich das "Geissbärgchörli" samt Anhang am 19. Dezember in der Waldhütte auf dem Nunningerberg (Siehe unter Fotoalbum und Ereignisse).

Mir säge Dank!

An dieser gilt unser Dank unserer musikalischen Leiterin Maja Amport-Jeker und selbstverständlich auch unserem Jürg Mayer.

Ein weiteres Dankeschön gilt unserem Webmaster, Roger Grolimund (www.tverschwil.ch), der unsere Anliegen erneut prompt behandelte und unsere Homepage auf dem neusten Stand hielt.

Danken möchten wir auch der Direktion und der Personalabteilung der Keramik Laufen, deren Personalrestaurant uns auch 2003 zum Proben zur Verfügung stand.

"Geissbärgchörli" dankt allen, die www.geissbaergchoerli.ch.vu besuchten und wünscht ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2004!

Geissbärgchörli-Jahresrückblick 2002

1. Im Internet
Am 27. Januar wurde auf der Geissbärgchörli-Homepage (www.geissbaergchoerli.ch.vu oder
www.home.datacomm.ch/geissbaergchoerli) das Gästebuch aufgeschaltet. Am andern Tag wurden bereits erste Eintragungen registriert.

2. Erste Probe 2002
Am 15. Februar fand im Personalrestaurant der Keramik Laufen die erste Gesangsprobe im neuen Jahr statt. Erstmals leitete Jürg Meyer, der für einige Proben gewonnen werden konnte, die beiden Gesangsstunden. Einstudiert wurde das Lied "Ledig" von Hans W. Schneller. Unterdessen, so darf man am Jahresende vermerken, gehört das Lied zum Repertoire!

4. Ausflug
Sonntag, 10. März. Bei strahlendem Sonnenschein fand der Ausflug auf den Wallierhof bei Riedholz statt, wo einige unserer Mitglieder einst die Schule besuchten.

5. Chörli- Geburtstag
Samt Anhang feierte das Geissbärgchörli am Karfreitag 2002 auf dem Geissberg in der Gemeinde Beinwil/SO den ersten Geburtstag. Bei prächtigem Wetter starteten wir beim Restaurant "Neuhüsli" und wanderten ins Boogental, wo wir bei der Familie Walter Rolli bewirtet wurden und den "Durst" stillten konnten, um etwas später unser Tagesziel - den Geissberg - anzupeilen. Mit frohem Gesang verlief der 1. Geburtstag am Lagerfeuer wie geplant (siehe Fotoalbum!).

6. Ständchen
Im Anschluss an die Probe vom 26. April in der Keramik in Laufen sangen wir in Erschwil (Schützenstube) zum 40. Geburtstag von Martina Marolf zwei Lieder.

7. Ständchen
In der Skihütte "Schwang" in Beinwil feierte Dora Béguelin am 2. Juni ihren 50. Geburtsta. Das Geissbärgchörli umrahmte mit schönen Jodelliedern den Anlass (Siehe Fotoalbum!).

8. Ständchen
Sonntag, 23 Juni. Das Geissbärgchörli umrahmt die Geburtstagsfeier von Emil Saner in der Schützenstube der Erschwiler Schützen. Emil Saner feierte seinen 85. Geburtstag (siehe Fotoalbum!).

9. Krankenbesuch
Am 31 Juli besuchten wir unseren erkrankten Jodlerkameraden Guido Saner im Spital in Breitenbach und machten ihm mit Liedervorträgen viel Mut.

10. Im Baselbiet
Wenn ein Gemeindepräsident seinen 50. Geburtstag feiern kann, darf auch das Geissbärgchörli nicht durch Abwesenheit glänzen. Und so erfreuten wir in Titterten nahezu 200 Personen und eben speziell das Geburtstagskind Hannes Schweizer mit einem bunten Jodelliederstrauss. Auf dem Heimweg dann ein weiterer Auftritt – und zwar am Dorffest in Nunningen, wo uns einige Nunninger Jodlerkameraden kräftig unterstützten.

11. Diamantene Hochzeit
14. September 2002. Eine Diamantene Hochzeit wird nicht alle Tage gefeiert! Doch Louise und Werner Heizmann-Häner aus Erschwil durften diesen Anlass zusammen mit vielen geladenen Gästen in Magden feiern. Das Geissbärgchörli trug dabei seinen Teil zum fröhlichen Beisammensein bei.

12. Ab ins Welschland
Der Herbstausflug – bestens organisiert von unserem 1. Bass Guido Saner - führte das Geissbärgchörli samt Anhang am 13. Oktober in den Jura. Bei wunderschönem Herbstwetter besuchten wir die Fondation Bellelay und liessen uns in der dortigen Schaukäserei über die Herstellung des Tete de Moine – dem speziellen Bellelay-Käse - unterrichten. Den Nachmittag verbrachten wir beim Bräteln und Diskutieren sowie einem Spaziergang dem Moorseeli entlang Einem abschliessendes Lied und vielen Dankesworten folgte am späteren Abend die Heimkehr über Delsbeg ins Laufental zum Ausgangspunkt dieses gelungenen Ausfluges (siehe Fotoalbum!).

13. Nachwuchs gefeiert…
Am 17. Oktober erblickte Anja, die Tochter von Barbara Trachsel und unserem 2. Tenor Sämi Jeker, im Spital von Laufen das Licht der Welt. Und am 1. Dezember stellte sich erneut Nachwuchs ein – nämlich bei unserer Jodlerin Maja Amport. Im Geburtshaus in Muttenz gebar sie Ihrem Gottfried die kleine Katja. Doch aufgepasst! Der Storch setzte auch in Zwingen bei einem Geissbärgchörli-Mitglied zur Landung an: Am 30. Dezember gesellte sich nämlich im Laufner Kantonsspital der fesche Timo, der Sohn von Sonja und Jürg Meyer, zu uns Erdenbürgern. Herzliche Gratulation! Anja, Katja und Timo wünschen wir einen guten Start!

14. Äs wiehnächtelet…
Am 20. Dezember fand im Personalrestaurant der Keramik Laufen unsere Weihnachtsfeier statt, wo wir unserem Dirigenten als kleines Dankeschön einen Früchtekorb überreichen durften. Es wurde auch das eine oder andere Lied zum Besten gegeben und bis spät in den Abend hinein der Geselligkeit gehuldigt.

Abschluss bzw. Neubeginn

Kühle und nasse Wetterbedingungen prägten dann zum Jahresabschluss die Neujahrswanderung, die gleichsam einem Start ins neue Jahr gleichkam. Angeführt von Guido, der sich erneut als guter Organisator ein Kränzchen verdiente, erlebte man einen geruhsamen Nachmittag in freier Natur der Juraberge um Blauen. Das feine Nachtessen im "Stachel" mundete sehr und unser Gesang durfte sich selbst bei vollen Bäuchen auch hören lassen. Der abschliessende Schlummertrunk bei Ruth sei an dieser Stelle verdankt.

Merci und vielen Dank!

An dieser Stelle möchten wir sowohl unsrer musikalischen Leiterin Amport-Jeker wie auch unserem Dirigenten Jürg Meyer ganz herzlich danken für ihr "Stehvermögen" und ihren Einsatz!

Ein ganz besonderes "Dankeschön" gilt unserem Webmaster Roger Grolimund aus Beinwil. Der "Präsi" der erfolgreichen Erschwiler Turner (www.tverschwil.ch), seines Zeichens mehrfacher Schweizermeister im Korbball und Turnfestsieger am Eidg. Turnfest 2002 im Baselbiet, sorgt dafür, dass die Besucher unserer Homepage immer über die Aktivitäten der bekannten Jodlergruppe aus dem Schwarzbubenland orientiert sind.

S’Läbe bringt au Freude, nimm si dankbar a,

wird nüd übermüetig, denn s’Glück cha schnell vergah!

Das Geissbärgchörli Erschwil wünscht Ihnen ein gesundes und glückliches 2003 und verabschiedet sich mit lüpfiger Ländlermusik. Klicken Sie jetzt zu unseren Kameraden von www.enzian.ch.vu und lehnen Sie sich genüsslich zurück!

Ruedi Saner

   
© Beinwil SO - Alle Rechte vorbehalten